Gigaset GO – Hintergrundgesrpäch mit Dr. Kurt Aretz

Die Deutsche Telekom setzt die Komplettumstellung ihres Netzes auf die All-IP Technik konsequent fort. Herkömmliche analoge und ISDN-basierte Anschlüsse sollen bis 2017 in Großstädten bis 2018 Deutschlandweit der Vergangenheit angehören – ab dann werden Telefongespräche über Voice-over-IP (VoIP), also die Internetleitung abgewickelt. Gigaset verfolgt diese Entwicklung seit geraumer Zeit und stellt nun mit Gigaset GO ein dezidiertes Produkt Portfolio vor, dass sich besonders für ALL-IP Anschlüsse empfiehlt.

Die neue Produktreihe Gigaset GO wurde bereits hier im Blog vorgestellt. Mit diesem neuen Portfolio präsentiert Gigaset Schnurlostelefone, die im Zusammenspiel mit Smartphones und internetbasierten Services neue Qualitäten in die Festnetztelefonie bringen. In ihrer Ausprägung als IP-Telefone sind sie besonders geeignet für die neuen IP-basierten Festnetz-Anschlüsse der Deutschen Telekom, die im Rahmen der gesamtdeutschen Netzumstellung zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Maßgeblich verantwortlich für die Entwicklung des Gigaset GO Portfolios bei Gigaset ist Dr. Kurt Aretz, Head of Voice Consumer Products. Raphael Dörr, Head of Corporate Communications & Investor Relations der Gigaset AG konnte in für ein kurzes Gespräch in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung in Bocholt treffen.

Einblick in das Testlabor für Gigaset GO Telefone

Einblick in das Testlabor für Gigaset GO Telefone

Raphael Dörr: Herr Dr. Aretz. Vielen Dank, dass Sie Zeit für ein kurzes Gespräch haben. Ich würde heute gerne mit Ihnen über das neue Gigaset GO Portfolio sprechen, das vor kurzem angekündigt wurde. Können Sie uns zunächst erklären, für was das Gigaset GO Portfolio steht?
Dr. Kurt Aretz: GO verknüpft zwei Welten miteinander, die alte analoge und die neue digitale. Letztere ermöglicht neue, internet- und Cloudbasierte Funktionen.

Dörr: An wen richtet sich das Gigaset GO Portfolio?
Aretz: Sowohl an Endkunden mit analogem Anschluss als auch solche, die bereits einen ALL-IP-Anschluss besitzen oder über die Umstellung auf diesen nachdenken.

Dörr: Was sind die Vorteile eines GO Telefons gegenüber anderen Möglichkeiten, z.B. einem FRITZ!Fon, Speedphone oder einem CAT-iq Gerät?
Aretz: Ich mag hier vielleicht leit befangen sein, aber ich würde das so sagen: Ein GO-Telefon ist der Mercedes unter den Telefonen weil es mehrere Anschlusstechnologien unterstützt, alle lokalen Gigaset-Telefon-Funktionen unterstützt und diverse internet- bzw. Cloudbasierte Funktionen bis zur Verknüpfung mit dem Smartphone unterstützt.

Dörr: Mit welchen Anschlüssen kann man das Gigaset GO Portfolio nun genau nutzen?
Aretz: Sowohl mit dem analogen als auch mit dem ALL-IP, ja sogar mit beiden gleichzeitig

Dörr: Werden zukünftig alle Gigaset Telefone GO Telefone werden?
Aretz: Nein, es wird weiterhin auch andere Geräte geben. Die GO-Funktion steckt in der Basisstation „GO-Box 100“. Der Kunde kann alle Gigaset-Handsets damit verbinden. Je aktueller ein Handset ist, um so mehr Funktionen werden unterstützt.

Dr. Kurt Aretz, Head of Voice Consumer Products

Dr. Kurt Aretz, Head of Voice Consumer Products

Dörr: Sie haben gerade die GO Box 100 angesprochen, was genau ist das?
Aretz: Die GO-Box 100 ist unsere „Magix Box“. Sie stellt die Verbindung in die Außenwelt her, egal ob zum analogen oder ALL-IP-Telefonnetz sowie ins Internet und zur Cloud. Dabei nimmt Sie Nutzer/innen aufwendige Installationsarbeit ab und vereinfacht die Inbetriebnahme.

Dörr: Die GO Box 100 erinnert in ihrer Form an andere Gigaset Basen. Ich glaube die Merkur-Basen? Ist das richtig?
Aretz: Das ist richtig. Die Merkur-Basis ist quasi die „Mutter“ der GO-Box 100. Aber das ist erst der Anfang, sie wird sich weiter entwickeln, seien Sie gespannt.

Dörr: Ist dann jede Merkur-Basis auch eine Gigaset GO Basis oder kann zu einer solchen werden?
Aretz: Bis auf wenige Kleinigkeiten kann sie das später durch Firmware-Updates werden.

Dörr: Gilt selbiges auch für Telefone? Sprich wird damit ein xyz zu einem xyz GO?
Aretz: Nicht ganz, ich habe das vorhin ja bereits indirekt angesprochen. Es wird weiterhin auch andere Geräte geben. An den Telefonen selbst ändert sich nichts. Es geht hier vor allem um die GO Box 100.

Dörr: Herr Dr. Aretz, ich danke Ihnen für das Gespräch!

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Über Raphael Dörr

Raphael Dörr ist Head of Corporate Communications & Investor Relations (SVP) sowie Head of Sponsoring der Gigaset AG. Er zeichnet sich leitend verantwortlich für die weltweiten kommunikativen Belange des Unternehmens sowie den Beziehungen zu Aktionären, Analysten und Investoren der Gigaset AG. In dieser Funktion nimmt er zeitgleich die Rolle des Unternehmenssprechers wahr. Ihm unterstehen weiterhin die Bereiche Digital und Social Media der Gigaset AG und ihrer Tochtergesellschaften. Seit Januar 2017 leitet er zudem das Sponsoring und verantwortet hier die Partnerschaft mit dem FC Bayern München sowie Ascot und Royal Ascot.
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