Gigaset MobileDock – die Verknüpfung von Smartphone und DECT-Telefon

Gigaset hat auf der IFA 2015 erstmals die Gigaset MobileDock vorgestellt. Das Gerät ist einer Erweiterung des Gigaset Ecosystems und bindet Android- und iOS-basierte Smartphones in die DECT-Peripherie von Gigaset ein. Raphael Dörr, Head of Global Corporate and Digital Strategy & Transformation bei Gigaset, traf sich mit Stefan Schieber, dem verantwortlichen Produktmanager MobileDock, zum Gespräch.

Komfortabel und clever - die Gigaset MobileDock

Komfortabel und clever – die Gigaset MobileDock

Raphael Dörr: Halle Herr Schieber, schön, dass Sie Zeit haben. Ich würde mit Ihnen gerne über die neue MobileDock sprechen. Wie sind Sie auf die Idee gekommen dieses Produkt zu entwickeln?

Stefan Schieber: Wir versuchen bei neuen Produkten immer von einer rein praktischen Überlegung auszugehen. Unsere Überlegung war einfach: Irgendwo Zuhause klingelt das Smartphone, ich weiß nicht wo es liegt, komme zu spät, oder habe den Anruf gar nicht erst gehört!

Raphael Dörr: Die Situation kenne ich – doch was ändert MobileDock hier?

Stefan Schieber: Einfach alles! Mit MobileDock so etwas nicht mehr vorkommen. Wenn ein Smartphone mit MobileDock gekoppelt wurde, werden alle Anrufe automatisch an alle im Haushalt befindlichen DECT-Mobilteile weitergeleitet. So kann ich bequem in Wohnzimmer, Küche oder Arbeitszimmer den Anruf entgegennehmen.

Raphael Dörr: Ich verstehe. Aber worin liegt Ihrer Meinung nach der Vorteil?

Stefan Schieber: Es gibt viele Vorteile. Fangen wir mit dem einfachsten Thema an: das Telefonieren an sich. Es ist einfach komfortabler und angenehmer mit einem echten Telefon zu telefonieren als mit einem Smartphone. Die Sprachqualität ist in vielen Fällen besser, auch da MobileDock z.B. an einem Ort positioniert werden kann, an dem das Smartphone einen guten Empfang hat. Die Weitergabe via MobileDock und Mobilteil erfolgt in der Wohnung dann via DECT und entsprechend störungsfrei.

Raphael Dörr: Das klingt einleuchtend, gibt es noch weitere Vorteile?

Stefan Schieber: Ja. Dank der ECO-DECT Technologie, die wir verenden, können wir den Stromverbrauch senken und eine variable Reduzierung der Sendeleistung ermöglichen. Auch Komfortfeatures sind möglich. Weitergeleitete Anrufe werden auf aktuellen Gigaset Mobilteilen der C- und S-Klasse mit Rufnummer und Namen aus dem Telefonbuch des Smartphones angezeigt.

Raphael Dörr: Komfortabel und einleuchtend. Aber unter einer Dock verstehe ich auch eine Ladestation. Wie sieht es hier aus?

Stefan Schieber: Auch hier ist die MobileDock die Lösung. Mit der Ladefunktion (5V bis zu 1,5A) und seinem eleganten Design bietet MobileDock den Platz im Haus für das Smartphone. Ein fester Ort für das Smartphone während der Akku gleichzeitig geladen wird. Flexibel für alle Smartphones verwendbar, durch das Micro-USB Ladekabel für Android Smartphones sowie ein Lightning Kabel für iOS Geräte. Die gute DECT Reichweite ermöglicht eine optimale Positionierung für einen guten Mobilfunk Empfang. So können „Funklöcher“ im Haus umgangen werden.

Raphael Dörr: MobileDock ist also für Android- und iOS-Geräte geeignet, somit auch für die neue Gigaset ME Serie. Diese verwendet allerdings ein Type-C Ladekabel. Wie sieht es hier aus und mit welchen DECT-Telefonen ist die MobileDock kombinierbar?

Stefan Schieber: MobileDock ist mit allen aktuellen Gigaset DECT Telefonen kompatibel. Wir haben dazu auch eine umfangreiche Kompatibilitätsliste erstellt. Die Gigaset ME Smartphone Serie ist natürlich auch mit der MobileDock verwendbar. Bei der MobileDock gibt es zwei Versionen: LM550 für alle Android– und ME-Geräte sowie LM550i für alle iOS Geräte. Beim Kauf einer LM550 erhalten Kunden einen Voucher, um das Type-C Kabel für ein Gigaset ME zu erhalten. Es können zwei Smartphones parallel mit MobileDock über Bluetooth gekoppelt werden.

Raphael Dörr: Danke, das erklärt einiges. Wie sieht es denn mit der Inbetriebnahme aus?

Stefan Schieber: Das geht denkbar einfach. Die Anmeldung an ein Gigaset Telefon erfolgt durch drücken der DECT Anmeldetaste am MobileDock und anschließendem Drücken (ca. drei Sekunden) der Anmeldetaste der Basis (PIN „0000“).Die Bluetooth Verbindung zum Smartphone wird an MobileDock durch Drücken der Bluetooth Anmeldetaste gestartet. Anschließend in den Einstellungen des Smartphones unter Bluetooth „MobileDock“ auswählen und die Verbindung akzeptieren. Mehr ist zur Installation an Gigaset Telefonen nicht zu tun!

Raphael Dörr: Das ist einfach! Gibt es denn auch eine App zur MobileDock?

Stefan Schieber: Die gibt es – optional. Man muss sie nicht verwenden, kann es aber tun und dann einige weitere Komfortfunktionen nutzen. Mit der entsprechenden App kann die Station konfiguriert werden, um z.B. eine Rufweiterleitung eines Smartphones auf nur ein ausgewähltes DECT-Mobilteil einzurichten, oder an DECT-Routern und Telefonsystemen anderer Hersteller eingerichtet werden. Nähere Informationen hierzu gibt es in einem FAQ, das wir eingerichtet haben.

Raphael Dörr: Herr Schieber, vielen Dank für das Gespräch!

Gigaset MobileDock ist als Android-Version LM550 zum Preis von 59,99 im Gigaset eShop erhältlich. Die iOS-Variante LM550i ist zum Preis von 69,99 ebenfalls im Gigaset eShop erhältlich. Die Apps für Android und iOS sind im Google Play und Apple App Store kostenlos erhältlich.14

Schwarz für Android und Weiß für iOS

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Über Raphael Dörr

Raphael Dörr ist Head of Corporate Communications & Investor Relations (SVP) sowie Head of Sponsoring der Gigaset AG. Er zeichnet sich leitend verantwortlich für die weltweiten kommunikativen Belange des Unternehmens sowie den Beziehungen zu Aktionären, Analysten und Investoren der Gigaset AG. In dieser Funktion nimmt er zeitgleich die Rolle des Unternehmenssprechers wahr. Ihm unterstehen weiterhin die Bereiche Digital und Social Media der Gigaset AG und ihrer Tochtergesellschaften. Seit Januar 2017 leitet er zudem das Sponsoring und verantwortet hier die Partnerschaft mit dem FC Bayern München sowie Ascot und Royal Ascot.
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