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Vorläufige Geschäftszahlen 2013: EBITDA deutlich verbessert – Einstieg in neue Geschäftsfelder vorangetrieben

6. Februar 2014 Veröffentlicht von Sina Lenz
  • Konzernumsatz aus fortzuführendem Geschäft bei EUR 371,2 Mio. in 2013 (-11,5 Prozent)
  • EBITDA aus fortzuführendem Geschäft auf EUR +11,1 Mio. verbessert (EUR -2,8 Mio. in 2012 )
  • Free Cash Flow im fortzuführenden Geschäft EUR -41,5 Mio. im Geschäftsjahr 2013 und EUR +3,3 Mio. im vierten Quartal
  • Kapitalmaßnahmen verbessern Kapitalausstattung und Eigenkapitalquote auf 14,3 Prozent (Q3 2013 Eigenkapitalquote 3,6 Prozent)
  • Markt im Kerngeschäft weiter rückläufig
  • Einstieg in die wachsenden Märkte für Tablets und Heimvernetzung

Auf Basis vorläufiger und nicht testierter Zahlen wird die Gigaset AG im Rahmen ihrer Prognose für das Geschäftsjahr 2013 bleiben. Aufgrund der positiven Effekte aus dem 2012 angekündigten Sparprogramm in Höhe von EUR 30 Mio., das in vollem Umfang erreicht wurde und in 2014 voll zum Tragen kommt, verbesserte sich das EBITDA deutlich.

Der Gesamtmarkt für Schnurlostelefone in Europa ging im Jahr 2013 gemessen an den Umsätzen um rund 14 Prozent zurück. Um die Umsatzverluste im Kerngeschäft mittel- und langfristig auszugleichen, stieg Gigaset im dritten Quartal mit „Gigaset elements“ in den laut Beobachtern stark wachsenden Lösungsmarkt für das vernetzte Zuhause ein. Zudem brachte Gigaset im Dezember erste Tablet-PCs auf den Markt.

Der Free Cash Flow des vierten Quartals 2013 war mit EUR 3,3 Mio. positiv. Das Konzernergebnis verschlechterte sich insbesondere aufgrund steuerlicher Effekte, da die Verlustvorträge der Gigaset AG durch die Verschiebung der Besitzverhältnisse nicht mehr genutzt werden können.

  • Konzernumsatz aus fortzuführendem Geschäft 2013 EUR 371,2 Mio. (2012: EUR 419,6 Mio.)
  • EBITDA aus fortzuführendem Geschäft 2013 EUR 11,1 Mio. (2012:1 EUR -2,8 Mio.)
  • Konzernergebnis aus fortzuführendem Geschäft 2013 EUR -35,5 Mio. (2012:1 EUR -26,0 Mio.)
  • Free Cash Flow aus fortzuführendem Geschäft 2013 EUR -41,5 Mio. (2012:1 EUR -33,1 Mio.)
Charles Fränkl, CEO der Gigaset AG

Charles Fränkl, CEO der Gigaset AG

„Der Markt für Schnurlostelefone geht unvermindert stark zurück und schlägt sich auch 2013 im Geschäftsverlauf der Gigaset deutlich nieder. Eine Trendwende ist im Markt nicht zu erkennen. Wir haben daher unsere Strategie ‚Gigaset 2015‘ weiter konkret umgesetzt und haben in der zweiten Jahreshälfte 2013 begonnen, unser Geschäft um neue Produktkategorien zu erweitern. Dank unseres neuen strategischen Partners Goldin können wir diesen Weg gestärkt fortsetzen und nun in die laut Beobachtern größeren sowie nach wie vor wachsenden Märkte für Smartphones und Tablets einsteigen. Damit eröffnen wir der Gigaset und ihren Beschäftigten dringend benötigte neue Perspektiven. Die neuen Kategorien können jedoch zum jetzigen sehr frühen Zeitpunkt den Umsatzverlust im Kerngeschäft noch nicht kompensieren.“, sagt Gigaset CEO Charles Fränkl.

 

Dr. Alexander Blum, CFO der Gigaset AG

Dr. Alexander Blum, CFO der Gigaset AG

Aufgrund der durch den Einstieg von Goldin veränderten Mehrheitsverhältnisse an der Gesellschaft (Change-of-Control-Klausel) fordern die Konsortialbanken die Rückführung sämtlicher Inanspruchnahmen von bis zu EUR 32,9 Mio. der gewährten Kreditlinie erwartungs- und vertragsgemäß bis zum 30. April 2014 zurück. „Dank der im vergangen Jahr durchgeführten Kapitalmaßnahmen und des Einstiegs von Goldin haben sich die Finanzierungsaussichten der Gigaset-Gruppe deutlich verbessert. Wir arbeiten derzeit daran, den vergleichsweise teuren Konsortialkredit durch kostengünstigere Instrumente zu ersetzen“, so Dr. Alexander Blum, CFO der Gigaset AG.

Die detaillierten Geschäftszahlen zum vierten Quartal und für das Gesamtjahr 2013 wird die Gigaset AG wie geplant am 26. März 2014 veröffentlichen.
Eine ergänzende Einordnung von CEO Charles Fränkl und CFO Dr. Alexander Blum zu den vorläufigen Zahlen finden Sie im Interview hier.

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