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Gigaset_Privatsphäre

Jeder zweite Smart Home Nutzer sorgt sich um seine Privatsphäre

11. Mai 2018 Veröffentlicht von Raphael Doerr

55,8 % aller Smart Home Nutzer sorgen sich um ihre Privatsphäre, so das Ergebnis der repräsentativen Umfrage des Smart Home Monitor 2017 der Splendid Research GmbH. Damit ist dies die Nummer 1 Sorge aller Nutzer, noch vor dem Problem der Inkompatibilität der eigenen Lösung mit anderen Systemen und Hacker-Attacken, die weltweit zunehmen.

Komfort und Sicherheit stellen noch vor dem Spaßfaktor die wichtigsten Anschaffungsgründe für interessierte Nutzer dar. Damit wird jedoch deutlich: der Wunsch nach Sicherheit auf der einen und die Sorge um die Privatsphäre auf der anderen Seite scheinen sich beim Thema Smart Home im Weg zu stehen.

Infografik_Smart_Home_Monitor_2017

Quelle: Splendid Research GmbH – https://www.splendid-research.com/de/smarthome.html

Schutz der Privatsphäre

Der Schutz der Privatsphäre ist im deutschen Grundgesetz aus dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht abzuleiten. Das besondere Persönlichkeitsrecht dient dem Schutz eines abgeschirmten Bereichs persönlicher Entfaltung. Dem Menschen soll dadurch ein spezifischer Bereich verbleiben, in dem er sich frei und ungezwungen verhalten kann, ohne befürchten zu müssen, dass Dritte von seinem Verhalten Kenntnis erlangen oder ihn sogar beobachten bzw. abhören können. Die Privatsphäre kann in die folgenden Bereiche aufgeteilt werden:

  1. Der Schutz personenbezogener Daten ist in Deutschland im Landesrecht verankert
  2. Die Unverletzlichkeit des Post- und Fernmeldegeheimnisses festgeschrieben in Art. 10 Grundgesetz
  3. Die Unverletzlichkeit der Wohnung: laut Art. 13 Grundgesetz dürfen von Richtern nur bei Gefahr im Verzug Wohnungsdurchsuchungen angeordnet werden

Mit Smart Home Lösungen, die prinzipiell dem Schutz von Hab und Gut dienen sollen, machen sich nicht selten Unsicherheit in den eigenen vier Wänden breit. „Das Thema Datenschutz stellt für viele Nutzer ein rotes Tuch dar“, so Dirk Kelbch, Leiter Smart Solutions bei Gigaset. „Auch wenn Kameras ins Spiel kommen stellt man sich die Frage was da alles gefilmt wird und wo die Daten landen.“

Hauptsache günstig?

Nicht selten greift man bei einem verlockenden Angebot zu, ohne sich groß Gedanken über die Konsequenzen zu machen. Das Ergebnis ist dann unzureichend geschützte Hardware, zum Beispiel IP-Kameras, wie die Computer BILD unlängst berichtete oder der fragwürdiger Umgang mit den eigenen Daten seitens der Unternehmen.

Entsprechend sollten sich Interessenten einerseits Gedanken über den Preis von Produkten machen, mehr noch aber danach Fragen wo personenbezogene Daten gehostet werden und ob es – zum Beispiel bei Kameras – einen Privatsphäre-Modus gibt.

Für die Sicherheitslösungen von Gigaset ist beides gegeben. Die personenbezogenen Daten liegen sicher auf Servern in Deutschland und für die Gigaset smart camera gibt es einen dezidierten Privacy Mode, in dem die Kamera absolut nichts „mitbekommt“. Ideal also, wenn man selbst zu Hause ist.

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