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Business-Telefonie: „Made in Germany“ als Alleinstellungsmerkmal

1. Dezember 2020 Veröffentlicht von Jana Greyling

Dieser Beitrag zu dem Thema Business-Telefonie Made in Germany wurde am 13. November von Anne Dickau auf LinkedIn veröffentlicht. Der Beitrag kann unter diesem Link angesehen, geliked oder geteilt werden.

Business-Telefonie: Die Qual der Wahl

Der globale Markt für Telefonhersteller ist groß. Kunden haben die Wahl zwischen vielen Anbietern weltweit und tausenden von Telefonmodellen – das Angebot mag dem einen oder anderen geradezu überwältigend erscheinen. Wie kann man in diesem Dschungel der Möglichkeiten die passende Lösung finden? Immer öfter führt zu viel Komplexität zu sub-optimalen Entscheidungen…ein Risiko vor allem im Bereich der Business-Telefonie.

Ein endloses Vergleichen von Preis-Leistungsverhältnissen wäre eine Lösung, doch meistens urteilt das Bauchgefühl bei der Kaufentscheidung, besser gesagt das Vertrauen des Kunden in die Marke. Dieses Vertrauen wird einem bestimmten Hersteller oder seiner Marke zugesprochen, natürlich mit der Erwartung, dass Service und Produkt ihre Versprechen an Leistung und Wertbeständigkeit einhalten. Doch hier liegt die Krux: natürlich wird kein Hersteller freiwillig zugeben, dass die eigene Ware von geringer Qualität ist und Transparenz wird ebenfalls nicht von jedem Anbieter groß geschrieben. Die Verantwortung ein werthaltiges Produkt zu erwerben, fällt auch in der Business-Telefonie also meist zurück auf den Käufer zurück.

„Made in Germany“- Gütesiegel mit Geschichte

Es gibt Ausnahmen, die sich bewährt haben. Das „Made in Germany“ Gütesiegel ist eines davon. Heutzutage hat dieses Warenzeichen eine fast prädikatsgleiche Wirkung und ruft bei Verbrauchern auf der ganzen Welt besondere Qualitätsvorstellungen hervor. So werden bei „Made in Germany“ gewisse technische Standards mit dem Herkunftsland Deutschland assoziiert, wie einer hochwertigen Verarbeitung und allgemein guter Qualität und Unbedenklichkeit der verwendeten Materialien. Das war aber nicht immer so, noch Ende des 19.Jahrhunderts war „Made in Germany“ eine Warnung an britische Kunden, dass die angebotene Ware zwar billiger als die englische, dafür aber aus Deutschland und deshalb von schlechter Beschaffenheit sei. Dieser britische Marketingplan entwickelte sich jedoch zum Misserfolg: Dank dem “Made in Germany”-Siegel erkannten viele Käufer nun, welche Erzeugnisse aus ‚Germany‘ stammten und dass sie keineswegs minderwertig waren. Somit kam es zum Imagewandel des “Made in Germany” Zertifikats, das nunmehr als Hinweis auf gute Qualität verstanden wurde.

Begehrte Handelsmarke

Seitdem „Made in Germany“ als durchgehend positiv wahrgenommen wurde, gibt es immer wieder Betrugsversuche, bei denen das Siegel auch auf Produkten erscheint, die nachweislich weder von guter Qualität noch zwingend in Deutschland produziert wurden. Da hier dem Kunden absichtlich ein Produkt mit nichtzutreffendem Warenstandard verkauft werden soll, werden Verstöße in Deutschland juristisch als Irreführung geahndet. Denn grundsätzlich ist „Made in Germany“ an eine Reihe von Zulässigkeitsvoraussetzungen geknüpft und ein Erzeugnis darf nur dann das Prädikat tragen, „wenn diejenigen Herstellungsschritte in Deutschland erfolgen, welche für die Wertschätzung der Verbraucher ursächlichen Eigenschaften des Produktes begründen und mithin ‚wesentlich‘ sind“[1]. Ein wesentlicher Teil der Wertschöpfung muss entsprechend in Deutschland stattfinden.

Verdient ausgezeichnet: Gigaset als deutsche Qualitätsmarke

Zurück zum Telefonie-Business: auch hier wird genauestens auf die Gültigkeit des Qualitätssiegels geachtet. Gigaset kann hier nicht nur alle Zulässigkeitsvoraussetzungen erfüllen, sondern mit seiner langjährigen deutschen Erfolgsgeschichte überzeugen.

Bereits seit 1941 produziert Gigaset am deutschen Standort Bocholt, hier konstruieren und fertigen rund 500 Mitarbeiter innovative Telefone, Smart Home Systeme, skalierbare Telekommunikationsanlagen, schnurlose IP-Telefone und seit 2018 auch ein kontinuierlich wachsendes Portfolio an Smartphones. Von Bocholt aus werden unsere Produkte dann in alle Welt verschickt.

Gigaset ist damit das einzige europäische, bzw. deutsche Telekommunikations-Unternehmen, das nahezu alle seiner Produkte auch in Deutschland herstellt. Für diese Beständigkeit haben wir 2019 die Sonderauszeichnung „Deutsche Traditionsmarke“ erhalten und können zu Recht unseren Geschäftserfolg als „Made in Germany“ würdigen. Als erster Hersteller von Smartphones in Deutschland haben wir auch das Thema Innovation im produzierenden und verarbeitendem Gewerbe 2018 mit der Anreicherung durch Industrie 4.0 Mechanismen nachhaltig weiterentwickelt. Mit diesem Alleinstellungsmerkmal und der nachgewiesenen Werthaltigkeit unserer Marke, profiliert sich Gigaset als starke Marke sowohl in der deutschen als auch der globalen Telekommunikationsbranche. Eine spannende Zusammenfassung darüber was „Made in Germany“ für uns bedeutet, findet sich hier.

[1] https://www.it-recht-kanzlei.de/made-in-germany.html#:~:text=Grunds%C3%A4tzlich%20darf%20ein%20Erzeugnis%20nur,und%20mithin%20%E2%80%9Ewesentlich%E2%80%9C%20sind

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