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Reshoring nach Deutschland

4. April 2019 Veröffentlicht von Sina Lenz

Reshoring. Vielleicht nicht für jeden ein Begriff, aber seit einiger Zeit ein wichtiges Wirtschaftsthema. Reshoring ist der Gegenentwurf zum Offshoring, dem zentralen Konzept zur Verlagerung betrieblicher Aktivitäten ins Ausland. Entsprechend hat sich das deutsche Wort “Auslandsverlagerung” herausgebildet. Unterteilt wurde das Offshoring in Nearshoring (nahes Ausland) und Farshoring (weit entferntes Ausland).

Reshoring bezeichnet nun also die Rückverlagerung von Produktion und Dienstleistungen an den Ort, aus dem sie ursprünglich ins Ausland verlagert wurden. Was also einstmals aus Kostengründen ins Ausland verlagert wurde, wird nun aus verschiedenen Gründen wieder in die Produktionsheimat zurückgeholt.Grundsätzlich eine schöne Sache – vor allem für die Deutsche Wirtschaft.

Entsteht doch genau hieraus die Möglichkeit neue Arbeitsplätze zu schaffen und den Hochtechnologie-Sektor wieder zu stärken. Eine aktuelle Galileo-Reportage beschäftigt sich mit dem Thema “Made in Germany” und der Rückverlagerung von Produktionskapazitäten nach Deutschland – ebenfalls mit in der Reportage Gigaset.

“Wir freuen uns, dass Galileo beim Thema Made in Germany auf uns aufmerksam geworden ist und das Redaktionsteam unsere Story rund um die Smartphone-Produktion in Bocholt von Interesse fand”, so Raphael Dörr SVP Corporate Communications & Investor Relations der Gigaset AG. “Allerdings stechen wir gegenüber den anderen Akteuren im Beitrag doch noch einmal hervor. Während bei diesen Produktion tatsächlich im reinsten Sinne des Reshorings zurückverlagert wurde, haben wir unsere Produktion nie ins Ausland verlegt. Unsere Geschichte reicht zurück bis 1900. Seit 1942 ist Bocholt in NRW der zentrale Produktionsort für all unsere Produkte. Entsprechend haben wir unsere Produktion erweitert. Smartphones sind nun auch integraler Bestandteil unserer Produktion in Bocholt.”

Möglich macht das die Industrie 4.0. Die Digitalisierung ermöglicht in diesem Kontext ganz neue Fertigungsverfahren. Basierend auf Mensch-Maschine-Interaktion (MMI), kurzen Produktionswegen, flexiblen Planbeständen und größtmöglicher Fertigungstiefe in jedem Produkt. Das wird auch im Beitrag von Galileo vorgestellt. Für Gigaset bedeutet es jedoch nicht nur zu gleichen Kosten wie in Asien zu produzieren, sondern auch neue Perspektiven zu schaffen, den Standort Deutschland zu stärken, für den Produktionserhalt durch Wertschöpfung zu sorgen und seinen Ruf als innovatives Unternehmen zu festigen.

4 Kommentare

  • Michael Grabbe 09.04.2019

    Finde ich super. Nur so können wir die Arbeitsplätze in Deutschland sichern.

    • Raphael Doerr 25.04.2019

      Hallo und vielen Dank!

      Beste Grüße,
      ^RD

  • Thomas Häring 16.11.2019

    Made in Germany ist mir wichtig und ich habe mir ein Gigaset GS 195 gekauft.
    Das Smartphone GS 290 werde ich mir auch noch mal genau anschauen!
    Wir leben in einer Globalisierten Welt und es ist nicht immer Made in Germany zu 100% möglich.
    Aber dass ist okay!
    Gruß Thomas

    • Raphael Doerr 18.11.2019

      Hallo Thomas,

      vielen Dank für dein Feedback und dass du unsere Produkte in Erwägung ziehst!

      Beste Grüße, ^RD

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