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Zukunftsmusik: Vom smarten Haus zur smarten Stadt

23. Mai 2019 Veröffentlicht von Raphael Doerr

Licht, das sich beim Nachhausekommen automatisch anstellt, die Heizung, die morgens schon mal das Bad vorwärmt – was vor 30 Jahren noch nach Science-Fiction klang, ist heute Realität. Das smarte Zuhause ist auf dem Vormarsch und wird mehr und mehr zur Selbstverständlichkeit. Gigaset bietet dafür ein umfangreiches Portfolio an smarten Produkten, die die eigenen vier Wände sicherer und komfortabler machen. Doch die technischen Möglichkeiten und der digitale Fortschritt sorgen nicht nur für intelligente Häuser, ganze Städte sollen in Zukunft intelligent und vernetzt werden. Längst ist der Ausdruck „Smart Cities“ ein Begriff, mit dem sich Politik und Städteplaner beschäftigen.

Wann ist eine Stadt eigentlich smart? Einheitliche Kriterien gibt es nicht – folgende Bereiche spielen aber eine entscheidende Rolle: eine verbesserte Mobilität und Infrastruktur, Energieeffizienz, Umwelt- und Ressourcenschonung, wirtschaftliche Attraktivität und eine bürgerfreundliche Verwaltung – das alles soll letztendlich auf die Lebensqualität der Bewohner einzahlen.

Die Städte der Zukunft

Ob Sensoren für die automatische Mülltrennung oder Systeme zur Stauvermeidung – manches mutet wie Zukunftsmusik an, anderes wird auch hierzulande bereits umgesetzt. Besonders in Asien gibt es aber heute schon einige smarte Städte, die komplett durchgeplant in kürzester Zeit erbaut wurden. So etwa das japanische Fujisawa, das von Panasonic als Pilotprojekt einer Smart City geplant und gebaut wurde. Ziel ist es, möglichst ressourcensparend zu leben und zu testen, was im Bereich Smart Living möglich ist. So geben Solarpaneele, wassersparende Duschen und Toiletten, E-Bikes und Elektroautos einen Vorgeschmack, wie ökologisch bewusstes Wohnen in der Zukunft aussehen kann.

Ähnlich ist es in der südkoreanischen Stadt Songdo, die als Vorzeige-Smart City gilt. Auch hier wurde die technische Infrastruktur wie Sensoren und Kameras beim Bau gleich integriert, so dass eine voll vernetzte Stadt entstanden ist. Bewohner können hier administrative Tätigkeiten per Kameraübertragung aus dem Wohnzimmer erledigen oder der Müll wird mit Sensoren getrennt.

Planstädte wie Songdo sind in Deutschland nicht realistisch, doch viele deutsche Städte wie Dortmund, Hamburg, Osnabrück oder Braunschweig streben an, Smart Cities zu werden und setzen bereits diverse Pilotprojekte um. In der sogenannten Klimastraße in Köln etwa werden Methoden für einen effizienten Verkehr und klimafreundliche Technologien getestet.

Im Kleinen anfangen

Auch wenn vollständig vernetzte Städte hier noch nicht Realität sind, lassen sich mit den smarten Lösungen von Gigaset schon jetzt die eigenen vier Wände aufrüsten. Mit dem Gigaset Smart Home Alarmsystem L beispielsweise können Smart Home Neulinge ihr Haus sicherer machen und wissen dank der Gigaset smart camera immer, was gerade Zuhause passiert. Kleinen Sensoren erkennen, ob Fenster geöffnet oder gekippt sind, ob jemand das Haus verlässt oder nachhause kommt oder ob am Ende versucht wird, gewaltsam einzudringen. Vernetzte Rauchmelder warnen bei einem Feuer, der Wassermelder benachrichtigt bei einem Wasserrohrbruch oder einer lecken Spül- oder Waschmaschine. Mit dem Gigaset smart thermostat lassen sich die Heizungen steuern – so ist es morgens im Bad warm, ohne dass die Heizung die ganze Nacht läuft. Und die intelligenten Steckdosen schalten elektrische Geräte wie die Kaffeemaschine oder die Stehlampe an und aus.

Datensicherheit

Je vernetzter man lebt, desto mehr Bedeutung hat das Thema Datensicherheit. So ist es ratsam, bei der Anschaffung von Komponenten für das Smart Home auf vertrauensvolle Hersteller zu setzen. Bei Gigaset liegen die personenbezogenen Daten sicher auf Servern in Deutschland und für die Gigaset smart camera gibt es beispielsweise einen dezidierten Privacy Mode, in dem die Kamera absolut nichts aufzeichnet.

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