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Strom sparen mit Smart Home: warum die digitalen Helfer immer beliebter werden

29. September 2022 Veröffentlicht von Raphael Doerr

Die Energiepreise steigen, der Herbst steht bevor: Nahezu alle Verbraucherinnen und Verbraucher stehen vor der Frage, wie sie Wärme und Strom einsparen können. Smart-Home-Technologien spielen in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle. So ist bereits in den vergangenen zwölf Monaten die Zahl der Menschen deutlich gestiegen, die mithilfe intelligenter Anwendungen die Energieeffizienz in ihrem Zuhause steigern und den Verbrauch reduzieren wollen. Smarte Heizungs- und Warmwasser-Lösungen können beispielsweise erkennen, ob überhaupt jemand zu Hause ist, und die Temperaturen entsprechend regulieren. Sie regeln die Temperatur auch danach, ob gerade gelüftet wird oder nicht. Laut dem Digitalverband Bitkom verbrauche die Heizung in der Regel deutlich weniger Energie als bei Steuerung von Hand. Der Verband hat zum Start der IFA 2022 die Ergebnisse seiner repräsentativen Befragung unter 1.315 Menschen in Deutschland vorgestellt.

Das Ergebnis fasst Bitkom-Präsident Achim Berg zusammen: „Smart-Home-Technologien können einen ganz konkreten Beitrag dazu leisten, weniger Heizenergie und Strom zu verbrauchen. Sie sind sehr viel mehr als eine technische Spielerei. Sie steigern die Energieeffizienz, sorgen für mehr Sicherheit und erhöhen schließlich auch den Komfort und die Lebensqualität im eigenen Zuhause. Intelligente Heiz- und Kühltechnik lohnt sich dabei nicht nur für Hausbesitzerinnen und -besitzer. Auch in Mietwohnungen können smarte Thermostate mit wenigen Handgriffen installiert und bei einem Umzug einfach mitgenommen werden.“

Smarte Thermostate und Co.

Schaut man auf die Absatzzahlen der smarten Produkte, so zeigt sich, dass bereits in den vergangenen zwölf Monaten die Zahl der Menschen deutlich gestiegen ist, die mithilfe intelligenter Anwendungen die Energieeffizienz in ihrem Zuhause steigern und den Verbrauch reduzieren wollen: Ein Viertel (25 Prozent) der Bundesbürger*Innen nutzt inzwischen smarte Heizkörperthermostate. 2021 waren es erst 17 Prozent und 15 Prozent im Jahr 2020. Smarte Thermostate regeln die Temperatur in der Wohnung abhängig davon, ob gerade gelüftet wird, ob Personen anwesend sind und teilweise sogar unter Berücksichtigung der Wettervorhersage – damit verbraucht die Heizung in der Regel deutlich weniger Energie als bei Steuerung von Hand.

Ohne Frage, das Smart Home punktet in der Gunst der Verbraucher auch dank intelligenter Automatisierungsprozesse. Wie z.B. bei intelligenten Rollläden oder Markisen, die bei starker Sonneneinstrahlung automatisch herunterfahren und so für Kühlung sorgen. 21 Prozent wurden 2021 verkauft, im Jahr davor waren es gerade mal 13 Prozent. Ebenfalls 21 Prozent der Befragten nutzen smarte oder WLAN-Steckdosen, um den stromfressenden Stand-by-Modus standardmäßig zu vermeiden. Zum Vergleich 2021 waren es nur 16 Prozent. Und 13 Prozent verfolgen den Stromverbrauch ihrer Geräte über intelligente Zähler (2021: acht Prozent).

Smart Home in the house

Ein weiterer wichtiger Bereich im Smart-Home-Markt ist laut Bitkom-Studie das Thema Sicherheit. Ein Viertel der Deutschen (25 Prozent) nutzt eine smarte Videoüberwachung, um sich bzw. das eigene Zuhause zum Beispiel vor Einbrechern zu schützen (2021: 23 Prozent). 24 Prozent haben eine intelligente Alarmanlage im Einsatz (2021: 21 Prozent). Das eigene Haus oder die Wohnung sicherer zu machen, ist für die Mehrheit der Smart-Home-Nutzerinnen und Nutzer entscheidend für den Einsatz entsprechender Technologien (74 Prozent).

Was die Studie aber auch zeigt,  nur 18 Prozent der Senioren in Deutschland nutzen die Vorteile von Smart Home. Das könnte daran liegen, dass sie sich mit den angebotenen smarten Lösungen nicht befassen, sie nicht verstehen oder sie ihnen niemand erklärt. Ohne die richtige Beratung fehlt oftmals das Verständnis für die Vorteile der smarten Lösungen, wie der Bitkom-Präsident Berg betont. So werden z.B. smarte Hausnotruf-Systeme nur von 6 Prozent der Befragten genutzt und intelligente Rauchmelder, benötigt bislang nur jeder Zwanzigste. Nicht ganz nachvollziehbar denn „Sensoren können beispielsweise erkennen, wenn eine Person gestürzt ist und automatisch Hilfe rufen. Smart-Home-Technologien unterstützen dabei, länger selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden zu leben,“ betont Achim Berg. Unter den Nutzerinnen und Nutzern von Smart-Home-Technologien ist die Generation 65 plus noch vergleichsweise gering vertreten. Lediglich 18 Prozent der über 65-Jährigen nutzen entsprechende Geräte. Gleichwohl hat sich dieser Wert seit 2018 verdreifacht, als es gerade einmal 6 Prozent waren.

Mehr Komfort mit Gigaset & Home Connect Plus

Komfort ist ganz klar ein Kaufkriterium, 74 Prozent der Befragten nutzen Smart Home-Anwendungen um mehr Komfort und die Lebensqualität zu erzielen Bis dato war das nicht immer ganz so easy mit dem Komfort, weil nicht alle smarten Produkte auch miteinander kommunizierten. Wie das geht zeigt Gigaset gerade mit der App Home Connect Plus von Bosch. Damit können die smarten Gigaset Produkte mit Smart-Home-Geräten und -Systemen anderer Hersteller verbunden werden. Mit Home Connect Plus kann man so die verschiedenen Geräte ganz einfach und intuitiv miteinander verknüpfen, zentral steuern und flexibel auf eigenen Bedürfnisse anpassen. Das sind die Vorteile von Home Connect Plus:

  • Zentrale Plattform für alle Geräte
    Unzählige Kombinationsmöglichkeiten dank weitreichender Kompatibilität. Mit Home Connect Plus steuert man das Smart Home mit nur einer App – ganz einfach und bequem.
  • Individuell personalisiert
    Die App passt sich an die persönlichen Bedürfnisse der Smart Home User an. Personalisierbare Automationen machen das Zusammenspiel von Gigaset Smart Home mit anderen Systemen zu einem neuen Smart-Home-Erlebnis.
  • Kostenlose All-in-One-Lösung
    Die App von Home Connect Plus ist gratis. Keine Abos, keine versteckten Kosten, keine In-App-Käufe. Einfach downloaden, einrichten und Smart Home neu erleben.

Mit Gigaset Smart Home und Home Connect Plus wird das eigene Zuhause nicht nur sicher und effizient, sondern extrem komfortabel. Zum Beispiel wenn man das Haus verlässt und über die App mit dem smarten Türschloss die Tür abschließt, wird darüber auch automatisch der Alarm der Gigaset Smart Home Lösung aktiviert, die smarten Thermostate fahren die Heizkörper runter, der Staubsauger-Roboter beginnt sein Tagwerk.

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