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Tipps zum Heizkosten sparen: Die Wohnung ganz einfach dämmen

8. November 2022 Veröffentlicht von Raphael Doerr

Im Herbst 2022 ist die beliebteste Smalltalk-Frage nicht mehr „Hattest du es schon?“ sondern „Heizt du schon?“. Der Winter hat noch nicht einmal offiziell begonnen und doch fragen sich schon viele Verbraucher und Verbraucherinnen, wie sie am besten ihre Heizkosten minimieren und Kosten sparen können. Wir haben die besten Tipps gesammelt, mit denen man schnell und günstig die eigene Wohnung dämmen und so auch Heizkosten sparen kann.

Laut geo.de ist es am wichtigsten unnötige Wärmeverluste im Winter zu verhindern. Das ist der Schlüssel zu großen Ersparnissen bei Heizkosten, denn so wird Energie gespart und Heizkosten werden minimiert. Viele Maßnahmen lassen sich für wenig Geld und ohne Handwerker*in umsetzen. Und: Die richtige Dämmung spart nicht nur Geld, sondern trägt auch zur Verbesserung der persönlichen Ökobilanz bei.

  1. Zugluftstopper für Türen und Fenster

Im Winter geht in vielen Häusern und Wohnungen wertvolle Wärme durch kalte Zugluft verloren. Der Grund dafür sind meist undichte Türen und Fenster. So kann es zum Beispiel schon bei einem dünnen Spalt zwischen Tür und Fußboden zu einem unangenehmen Zug kommen. Auch bei geschlossenen Fenstern zieht es oft, wenn es zum Beispiel zwischen Rahmen und Fensterbank nicht ganz dicht ist.

Zugluftstopper sind eine einfache und kostengünstige Lösung für undichte Türen und Fenster. „Der klassische Zugluftstopper ähnelt einem langen Kissen und wird vor die Tür bzw. auf die Fensterbank gelegt. Vor allem für viel genutzte Türen bieten sich Modelle mit Befestigung aber eher an: Es gibt zum Beispiel selbstklebende Türdichtungen aus Silikon, die besonders schmal und unauffällig sind. Auch beidseitige Zugluftstopper, die unter der Tür hindurchgeschoben werden und somit nicht verrutschen können, sind auf dem Markt vertreten. Außerdem gibt es Modelle mit Klettsystem oder Befestigungsbändern,“ schreibt geo.de.

  1. Thermo-Vorhänge haben eine dämmende Wirkung

Gardinen sorgen nicht nur für eine gemütliche Atmosphäre im eigenen Zuhause. Sie können auch zur Wärmedämmung der Wohnung beitragen. Spezielle Thermo-Vorhänge bzw. Verdunkelungsvorhänge verhindern im Winter, dass zu viel Wärme über Fenster oder Terrassen- und Balkontüren verloren geht. Jedoch sollten die Vorhänge keine Heizkörper verdecken, denn dann kommt es zu einem Wärmestau und die Heizkosten steigen.

Tipp: Es gibt für Dachfenster Thermo-Rollos. Rollos und Plissees können außerdem auch in Kombination mit Vorhängen angebracht werden.

  1. Dichtungsband für Fenster und Türen

Fenster und Türen lassen sich effektiv mit selbstklebendem Dichtungsband abdichten. „Das lohnt sich in der Regel aber nur bei Altbauten. Alte Holzfenster, die noch nicht über eine Dichtung verfügen, können mit dem Band versehen werden. Es wird bei geöffnetem Fenster in den Rahmen geklebt (wichtig: Untergrund vorher reinigen!), sodass das Fensterblatt beim Schließen auf dem Dichtungsband aufliegt,“ schreibt geo.de.

  1. Fugen in der ganzen Wohnung ausbessern

Oft zieht es auch durch verschiedene undichte Stellen in der Wohnung. Das können zum Beispiel dünne Spalten rund um den Fensterrahmen sein, aber auch an älteren Holztreppen finden sich manchmal schmale Fugen, durch die es zieht.

„Solche undichten Stellen lassen sich einfach mit Acryl ausbessern: Dazu eine Kartusche Acrylgemäß der Verpackungsanleitung öffnen und in eine Kartuschenpistole geben. Dann die Fuge gleichmäßig mit Acryl bedecken und anschließend mit dem Finger darüberstreichen, um das Acryl zu verdichten und zu glätten. Damit das Acryl nicht am Finger klebt, stellen Sie am besten eine kleine Schale mit Wasser und etwas Spülmittel bereit. Tauchen Sie Ihren Finger vor dem Abziehen jeder Fuge hinein, damit das Acryl nicht haften kann,“ erklärt goe.de.

  1. Dunstabzugshaube und WC-Lüftung abdichten

Wenn der Wind im Herbst und Winter gegen die Außenwand peitscht, zieht oft kalte Luft durch die Dunstabzugshaube direkt in die Küche oder ins Badezimmer. Schuld dafür ist meist eine unzureichende Abdichtung des Lüftungsrohrs, das durch die Wand verläuft und Luft aus der Küche oder dem Badezimmer nach draußen befördert. Die (kalte) Luft findet aber auch andersherum ihren Weg, wenn die Lüftung oder die Dunstabzugshaube nicht eingeschaltet ist. Dieses Problem lässt sich mit einer Rückstauklappe lösen, die nach außen öffnet und nach innen aber auch bei starkem Wind geschlossen bleibt. So bleibt das Zuhause länger warm und jeder kann in diesem Winter Heizkosten sparen.

Ein Kommentar

  • Der Artikel bietet praktische Tipps zur Wohnungsdämmung und Heizkostenersparnis. Die vorgeschlagenen Maßnahmen sind kostengünstig und einfach umsetzbar. Es ist interessant zu erfahren, wie man unnötige Wärmeverluste verhindern und gleichzeitig die persönliche Ökobilanz verbessern kann.

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