FAQ
Obst in Plastikverpackungen

Die “Verpackungsfrage” beschäftigt die Deutschen

23. Dezember 2019 Veröffentlicht von Raphael Doerr

In Deutschland geben mehr als drei von vier Verbrauchern an, dass sie zukünftig lieber Produkte kaufen möchten, für die möglichst wenig Verpackungsmaterial eingesetzt wird. Auch international ist das Interesse an ressourcen- und umweltschonenden Verpackungen konstant wachsend. Das zumindest suggeriert ein Studienergebnis von Ipsos in 28 Ländern.

Die Studienergebnisse legen nahe, dass sich nachhaltiges Verhalten und Engagement für Unternehmen langfristig auszahlen wird. Weltweit geben drei Viertel der Befragten Personen der Studie (rund 75 Prozent) an, dass sie Unternehmen bevorzugen würden, die auf die Nachhaltigkeit ihrer Produkte achten und gezielte Änderungen vornehmen, um eine bessere Umweltverträglichkeit zu realisieren. In Deutschland liegt dieser Wert mit 76 Prozent sogar noch höher.

Hersteller in der Verantwortung

Die meisten Konsumenten finden zudem, dass Hersteller beim Thema Nachhaltigkeit stärker zur Verantwortung gezogen werden sollten. Sowohl in der Bundesrepublik (78 Prozent) als auch weltweit (80 Prozent) vertreten acht von zehn Befragten die Ansicht, dass Unternehmen zur Hilfe beim Recycling und bei der Wiederverwendung von Verpackungen, die sie produzieren, verpflichtet werden sollten. Interessant ist, dass die Zustimmung in Ländern wie Serbien (93 Prozent), Russland (88 Prozent) und Peru (88 Prozent) besonders hoch ist. Denn hier spielt die Umweltbelastung durch Müll und Emissionen eine besonders große Rolle. Die Menschen scheinen also sprichwörtlich die Nase voll zu haben. Auch in allen anderen untersuchten Ländern vertritt eine klare Mehrheit der Bevölkerung diese Einstellung.

Einwegplastik-Verbot gefordert

Plastik wird zum neuen Buhmann. Einst gefeiert und über Jahrzehnte Wegbereiter einer neuen Ära mit Blick auf Convenience, spricht sich nun die breite Mehrheit der Deutschen (71 Prozent) für das vom EU-Parlament beschlossene und ab 2021 inkrafttretende Verkaufsverbot von Wegwerfprodukten aus Plastik aus. Doch auch in anderen Teilen der Erde wird der Ruf nach Sofortmaßnahmen gegen Plastikmüll immer lauter – insbesondere in Serbien (87 Prozent), Südkorea (79 Prozent) und Chile (79 Prozent). Erschreckend ist, dass in den USA (57 Prozent), Saudi-Arabien (57 Prozent) und Japan (38 Prozent) vergleichsweise wenige Menschen ein Verbot von Einweg-Kunststoffartikeln befürworten. Steht hier Bequemlichkeit vor Umweltschutz?

Deutschland als Recycling-Vorbild

Am deutschen Recyclingsystem wird im Gegensatz zu den meisten anderen Ländern kaum wenig Kritik geäußert. Fast zwei von drei Bundesbürgern sind der Überzeugung, dass das hiesige Recyclingangebot für Haushaltsmüll in der Gegend, in der man lebt, gut ist – nur jeder fünfte Deutsche (21 Prozent) ist da anderer Meinung. Am positivsten bewerten Kanadier und Schweden (je 70 Prozent) das Recyclingangebot im eigenen Land, die größten Defizite in diesem Bereich werden in Russland (24 Prozent) und Serbien (22 Prozent) beklagt.

Noch besser schneidet Deutschland in Bezug auf die Eindeutigkeit der geltenden Recyclingvorschriften ab. Sieben von zehn Deutschen (70 Prozent) finden, dass die festgelegten Regeln bei der Abfallentsorgung eindeutig sind – damit belegt Deutschland im internationalen Ranking hinter Belgien (72 Prozent) Platz 2 von insgesamt 28 untersuchten Nationen. Erneut schneiden Serbien (22 Prozent) und Russland (21 Prozent) besonders schlecht ab – in beiden Ländern ist sich nur knapp jeder fünfte Bürger über die geltenden Recyclingvorschriften im Klaren.

Leider ist jedoch auch in Deutschland nicht alles Gold, was glänzt. Eine erschütternde Doku von ZDF heute zeigt wo die Grenzen des Recyclings liegen und wie viel Plastik-Müll von Deutschland aus nach Asien verschifft wird.

Gigaset seit Jahren aktiv

“Recycling, Energiesparen und die Reduktion von CO2-Emissionen sind für Gigaset schon lange ein elementarer Bestandteil unseres Selbstverständnisses sowie unseres Qualitätsversprechens gegenüber Kunden” so Klaus Weßing, CEO der Gigaset AG. “Wir versuchen im Rahmen unserer Möglichkeiten Schritt für Schritt Verbesserungen herbeizuführen und umzusetzen. Dabei glauben wir nicht an den einen großen Wurf, sondern um eine kontinuierliche Verbesserung aller uns zur Verfügung stehender Prozesse.”

Tatsächlich setzt Gigaset schon seit Jahren viele Hebel in Bewegung, um das Recycling zu optimieren, Energie zu sparen oder CO2-Emissionen zu reduzieren. Ein großer Wirkmechanismus, der vielleicht gar nicht so vielen Verbrauchern bekannt ist, ist die ECO DECT Technologie. “Wie wir alle wissen führt Stromverbrauch zu Emissionen durch z.B. die Verbrennung fossiler Energieträger wie Gas oder Kohle. Jedes technische Gerät das in Betrieb ist, jedes Netzteil, jeder Fernseher und jede Waschmaschine verbraucht Strom. Sowohl im aktiven Zustand, als auch im Standby”, führt Raphael Dörr, SVP Corporate Communications & Investor Relations der Gigaset AG aus. “Die ECO DECT Technologie ist für alle unsere Schnurlostelefone verfügbar und reduziert den Stromverbrauch durch eine Reduktion der Sendeleistung sowie ein Abschalten bei Nichtnutzung deutlich. Wenn man nun überlegt, dass statistisch gesehen rund jeder zweite Europäische Haushalt ein Gigaset Schnurlostelefon benutzt, macht es einen großen Unterschied, ob diese Technologie zum Einsatz kommt oder nicht.”

Auch in der Produktion sowie in der Logistik setzt Gigaset auf kontinuierliche Verbesserungen. Ein ganz aktuelles Beispiel ist die Grasverpackung, die bei den neuen Gigaset Smartphones zum Einsatz kommt.

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