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Was der Zeigarnik-Effekt mit Gigaset elements zu tun hat

2. Oktober 2013 Veröffentlicht von Sina Lenz

Zeigarnik

Ein Café in Berlin zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Zu Gast: Die russische Psychologin Bljuma Zeigarnik. Ihre Beschäftigung: Menschen beobachten. Dabei stellt sie fest: Die Kellner merken sich ihre Bestellungen in der Regel so lange, bis diese abgeschlossen sind. Kurze Zeit später vergessen sie meist wieder, wer was bestellt hat.

Unerledigtes bleibt eher kleben
Der Schluss, den die Psychologin daraus zieht und anschließend in weiteren Experimenten nachweist, nennt sich Zeigarnik-Effekt: An unerledigte oder noch offene Aufgaben erinnern wir uns besser und länger als an erledigte Aufgaben. Soll heißen: Unerledigtes beschäftigt uns so lange, bis wir es beendet haben. Erst dann gilt: Haken dran, ich muss nicht mehr daran denken.

Weniger Sorgen, mehr Gelassenheit
Und was hat das jetzt mit Gigaset elements zu tun? Hirn für Dein Zuhause verbindet Dich mit dem wichtigsten Ort Deines Lebens. Damit Du auch wirklich weißt, dass alles gut ist. Diese Gewissheit bedeutet auch: Ich muss mich gedanklich nicht mehr ständig damit beschäftigen. Die Konsequenz: Zuhause? Alles gut! Haken dran. Kopf frei. Ein gutes Gefühl.

All is good. Auch auf unserer neuen Gigaset elements Facebook-Seite – schon gesehen?

Über den Zeigarnik-Effekt

Der Zeigarnik-Effekt ist ein psychologischer Effekt über die Erinnerung an abgeschlossene im Gegensatz zu unterbrochenen Aufgaben. Er besagt, dass man sich an unterbrochene, unerledigte Aufgaben besser erinnert als an abgeschlossene, erledigte Aufgaben. Dieser Befund ist aus gedächtnispsychologischer Sicht überraschend, da er auch auftritt, wenn für unterbrochene Aufgaben weniger Zeit aufgebracht wurde als für die erledigten Aufgaben.

Der Erinnerungsvorteil lässt sich mit der Feldtheorie nach Lewin erklären: Eine angefangene Aufgabe baut hiernach eine aufgabenspezifische Spannung auf, welche die kognitive Zugänglichkeit der relevanten Inhalte verbessert. Diese Spannung wird dann mit dem Abschluss der Aufgabe abgebaut. Bei Unterbrechung kommt es zu einer Verhinderung dieses Spannungsabbaus. Durch die fortlaufende Spannung ist der Inhalt leichter verfügbar und man erinnert sich leichter daran.

Zuerst experimentell entdeckt wurde dieser Effekt 1927 von der namensgebenden russischen Psychologin Bljuma Wulfowna Zeigarnik an der Universität Berlin.

Der Effekt konnte jedoch in vielen Untersuchungen nicht repliziert werden und gilt daher als wenig zuverlässiges Phänomen.[2] Häufig ergab sich sogar ein entgegengesetzter Effekt. Erklärungsansätze hierfür sind noch nicht klar. Werden beispielsweise die unterbrechenden Aufgaben als zu schwierig gestaltet, dann bekommt die Versuchsperson das Gefühl, die Aufgaben seien unlösbar und erwartet nicht, die Aufgabe zu beenden. Außerdem gibt es Versuchsfehler gedächtnis­psychologischer Art, wenn die vollendeten Aufgaben wesentlich länger als die unterbrochenen Aufgaben bearbeitet werden.[3] Zusätzlich wäre es möglich, dass Selbst­darstellungs­tendenzen dazu führen, dass man eher über die zu Ende gebrachten Aufgaben spricht und sie daher eher nennt.

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