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Effektiv arbeiten Quelle: Bench Accounting auf Unsplash

Effektiv trotz Home Office? Oder gerade deswegen?

25. Mai 2021 Veröffentlicht von Jana Greyling

Dieser Beitrag zur Effektivität im Home Office wurde am 13. Mai von Ralf Lueb auf LinkedIn veröffentlicht. Der Beitrag kann unter diesem Link angesehen, geliked und geteilt werden.

Inzwischen ist das Bild zur Normalität geworden. Egal ob Bücherregale oder Kunst an der Wand, Kinder auf dem elterlichen Schoß oder im Hintergrund vorbeihuschende Lebenspartner – Videokonferenzen sorgen für Einblicke in die persönlichen Lebensumgebungen von Kollegen, Kunden und geschätzten Partnern. Dabei wird eines besonders deutlich: Das Home Office, in dem viele Arbeitskräfte aktuell den Großteil ihrer Zeit verbringen, sorgt für eine oft unfreiwillige Vermischung von Lebenswelten. Die viel beschworene Work-Life-Balance wird unter diesen Voraussetzungen häufig zum Work-Life-Blend, Arbeit und Privatleben verschmelzen zunehmend.

Neben einem gesteigerten Stressfaktor [1] sorgt dies häufig auch für das Gefühl verminderter Produktivität und Effizienz. In diesen Zeiten wird das zunehmend zur Herausforderung – besonders wenn die Arbeit von Zuhause aus bisher vor allem als Notlösung angesehen wurde und dementsprechend die nötige Infrastruktur fehlt, um gut aus dem Home Office agieren und kommunizieren zu können. Wie kann effektive Arbeit aus den heimischen vier Wänden aussehen?

Vier Aspekte für effektives Home Office

Festen Home Office-Arbeitsplatz einrichten

Die Arbeit vom Büro an den heimischen Küchentisch zu verlagern mag für kurze Zeit funktionieren – auf Dauer ist die Lösung aber nicht optimal. Auch wenn natürlich nicht alle Wohnumgebungen ein eigenes Büro zulassen lohnt es sich, in eine gute Ausstattung zu investieren. Neben einem festen Tisch und einem ergonomischen Stuhl für dynamisches Sitzen gehört eine angemessene technische Ausrüstung genauso dazu.

Home Office

Dies beginnt bei einer möglichst guten Internetverbindung und endet bei entsprechenden Peripheriegeräten wie Telefon und Headset, Monitor, Tastatur und Maus – dann genießen Sie beinahe denselben Komfort wie im Büro. Dass dies keine kurzfristigen Investitionen, sondern langfristig sinnvoll angelegtes Geld ist, zeigen die aktuellen Verlaufsdaten zu Corona – und die bereits in vollem Gang befindlichen Diskussionen, das Home Office auch nach der Krise als festen Arbeitsort beizubehalten.

Virtuelle Zusammenarbeit erleichtern

Auch wer sich bisher noch dagegen gesträubt hat: An digitalen Tools wie Office 365 inklusive Microsoft Teams, Zoom, Slack oder Circuit kommt derzeit wohl niemand gänzlich vorbei – und das ist auch gut so. Cloudbasierte Software vereinfacht die Zusammenarbeit über räumliche Distanz hinweg enorm und sorgt gleichzeitig für kontinuierliche Verfügbarkeit aller relevanten Daten. Mein persönliches Highlight: Das lang herbeigesehnte Ende von Dateiendungen wie _v1_korr_RL_überarb_final_trackedchanges.

Fokus behalten

Gerade für Eltern, die aktuell mit Kindern von Zuhause aus Arbeit, Kinderbeschäftigung, digitalen Unterricht und wenn möglich auch noch Freizeit jonglieren, ist dieser Punkt besonders wichtig – aber auch besonders schwierig umzusetzen. Doch auch wer sich alleine im perfekt eingerichteten häuslichen Büro zurückziehen kann merkt: Ablenkung kann man sich in der digitalen Welt kaum mehr entziehen. Was hilft?

Das Eliminieren elektronischer Störfaktoren wie beispielsweise überflüssiger Benachrichtigungen kann bereits wahre Wunder vollbringen. Doch auch der altbekannte, mit Tages- und Wochenzielen versehene Zeitplan kann helfen, den Fokus und damit die Effektivität hoch zu halten und die Vorteile des Home Office voll ausspielen zu können.

Gute Kommunikation

Gigaset_T480HX_Black

Es ist ein oft wiederholtes Mantra – aber gerade bei der aktuellen räumlichen Distanz richtiger denn je: Gute Kommunikation ist das A und O. Besondere Bedeutung kommt dabei der synchronen Kommunikation zu, um Absprachen möglichst schnell und reibungslos treffen zu können. Der Griff zum Hörer ist oft noch immer die unkomplizierteste Art, um gemeinsam Herausforderungen bewältigen zu können. Bei Gigaset ist unser Modell der Wahl dafür das Gigaset T480HX für beste Sprach- und Klangqualität im Home Office – und das sogar schnurlos und mit intuitiver Bedienung. Eine Verbindung mit Ihrem DECT-fähigen Router genügt. Falls Sie im Büro über ein cloudprovisioniertes SIP-Telefon verfügen haben Sie besonderes Glück: Einfach das Telefon mit nach Hause nehmen, einstecken und unmittelbar vom Komfort Ihres Bürotelefons profitieren.

Besonders auf längere Sicht sollten wir darüber nachdenken, uns die Arbeit von Zuhause aus noch stärker zu erleichtern. Nach aktuellen Prognosen erscheint es durchaus naheliegend, dass uns COVID-19 und das damit verbundene Home Office noch länger beschäftigen wird. Doch auch wenn die Folgen der Pandemie abgeschwächt sind bleibt die Frage, ob der nun im Schnelldurchgang erzwungene Wandel der Arbeitskultur hin zu Remote Working nicht zum unumkehrbaren Trend wird und wir in Zukunft nicht häufiger die Buchrücken oder Kunstwerke unserer Mitmenschen sehen werden. Auch wenn ich mich schon wieder sehr auf den persönliche Austausch mit Kolleginnen und Kollegen freue: Mein heimisches Büro und die damit verbundenen Vorteile wie den wegfallenden Fahrtweg möchte ich wenn möglich auch in Zukunft verstärkt nutzen.

Was hilft Ihnen, um im Home Office effektiv zu bleiben? Planen Sie auch nach der Corona-Krise mehr Home Office für sich selbst ein? Ich freue mich auf Ihre Rückmeldungen!

[1] Younghwan Song, Jia Gao: Does Telework Stress Employees Out? A Study on Working at Home and Subjective Well-Being for Wage/Salary Workers (2018)

1 Kommentar

  • Vielleicht ist die Frage, ob Firmen mit ihren Bürokräften, die nun zur Heimarbeit verdonnert wurden, zufrieden sind, von Anfang an problematisch. Die Firmen haben nämlich gar keine andere Wahl, als abzuwarten und hoffnungsvoll in die Zukunft zu blicken. In der Zwischenzeit lassen sie ihre MitarbeiterInnen weiterhin von zuhause aus arbeiten, da die häusliche Quarantäne das Beste ist, was jeder Einzelne von uns momentan tun kann, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern. Die Firmen bleiben auf jeden Fall weiter am Ball, da sich die wirtschaftliche Lage so langsam wieder erholt. Es scheint, als gäbe es keinen wirklichen Grund, sich zu beschweren.

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