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Umweltschutz

Greenwashing? Nicht bei Gigaset: Umweltschutz nachhaltig im Unternehmen etablieren

16. Oktober 2020 Veröffentlicht von Jana Greyling

Dieser Beitrag zum Thema Umweltschutz wurde am 13. Oktober 2020 von Ralf Lueb auf LinkedIn veröffentlicht. Der Beitrag kann unter diesem Link angesehen, geliked oder geteilt werden.

Es ist noch kein Jahr her, da gingen Hunderttausende bei Klima-Demos in ganz Deutschland auf die Straße. Umweltschutz war über Monate hinweg das prägende Thema im öffentlichen Diskurs, Fridays for Future bewegte die politische Landschaft Deutschlands. Nachhaltige Produkte, ein ressourcenschonender Umgang mit Materialien und Recycling waren nicht nur (notwendiger) Trend, sondern entwickelten sich zur neuen Maxime – sowohl im Privaten als auch in der Öffentlichkeit. Für viele Unternehmen war dies ein eindeutiges Zeichen sich der neuen Erwartungshaltung ihrer Kundschaft anzupassen. Falls nicht schon geschehen, begannen sie damit ihre Produktionsweisen sukzessive ‚umweltfreundlicher‘ zu gestalten.

Dann kam Corona und zwang die Produktion von Firmen weltweit kurzfristig zum Stillstand. Nach einer kurzen Freude über die „Atempause“ für die Umwelt, geriet deren Schutz jedoch schnell in Vergessenheit. Viel aktueller und dringender war jetzt, auf die Pandemie zu reagieren und die Wirtschaft wieder anzukurbeln.

Seit die Wirtschaft nach diesem Einschnitt langsam wieder ins Rollen gekommen ist, befürchten Umweltexperten, dass der Industrie zuliebe viele der vor Corona gefassten umweltschonenden Maßnahmen in der Wirtschaft vernachlässigt werden könnten. Denn einige Fortschritte der letzten Jahre Richtung Umweltschutz werden bereits neu überarbeitet: So streckte die EU nun ihren Zeitplan für ihre Klimaziele im Rahmen des „Green Deal“. Teile des umfangreichen Umwelt-Pakets sollen deshalb erst nach 2020 umgesetzt werden.

Momentan wird wieder weitaus mehr Müll verursacht als noch vor der Corona-Krise: ganz aktuelles Beispiel, die Nachfrage nach Einweg-Atemschutzmasken. Aus gegebenem Anlass ein riesiges, aber auch dreckiges Thema. Viele Hersteller müssen zudem aus Hygienevorschriften zu Plastikverpackungen zurückkehren, die Verunsicherung der Menschen führt dazu, dass noch mehr online bestellt wird als je zuvor, was wiederum mehr Verpackungsabfall bedeutet.

Fakt ist, die Zeiten sind turbulent. Wir bei Gigaset versuchen deshalb umso mehr, unsere Werte weiterhin aufrecht zu erhalten. Schon lange setzen wir auf eine umweltfreundliche Produktion „Made in Germany“ und zahlreiche Maßnahmen im Rahmen unserer Möglichkeiten, um unseren CO2-Fußabdruck zu reduzieren und die Umwelt zu schonen.

Ein großes Thema sind Verpackungen: Wiederverwertbarkeit und der bewusste Einsatz von Materialien geben hier den Ton an. Die Verpackung bei Gigaset bestehen zu über 90% aus Recyclingmaterial und auf Plastikelemente wird dabei weitestgehend verzichtet, Kabelbinder und Plastiktüten werden stattdessen durch Papierbanderolen ersetzt. Das Besondere am Gigaset Verpackungsmaterial? Es ist zellstoffbasiert und besteht bei gewissen Produkten (den Gigaset Smartphones) aktuell neben Altpapier zu 30 Prozent aus pflanzlichen Fasern. Tatsächlich arbeiten wir aber bereits an neuen, weiter optimierten Verpackungen.

Neben dem Material selbst, macht vor allem die Menge den Unterschied. Und weil die Höhe des Materialeinsatz hier mit ausschlaggebend wirkt, verpackt Gigaset jedes Produkt ressourcenschonend in größenangepasste Päckchen. Das sorgt praktischerweise auch für geringeres Transportvolumen, ergo: In Transportwagen passen gleichzeitig mehr Pakete und somit fahren weniger Zuliefer-PKWs durchs Land. Darüber hinaus legt Gigaset großen Wert auf eine Zusammenarbeit mit regionalen Zulieferern. Das spart nicht nur Zeit durch kurze Wege, sondern auch CO2-Emissionen – und unterstützt zugleich die lokale Industrie.

Durch die kompostierbaren Verpackungen, die austauschbaren Akkus in unseren Smartphones und einem bedachten Wasser- und Stromverbrauch, versuchen wir unseren ökologischen Fußabdruck klein zu halten.

Umweltfreundlich zu agieren gelingt uns auch am besten dadurch, dass bei Gigaset alle Telefone Made in Germany sind. Damit setzen wir ein klares Statement gegen den Globalisierungstrend und treten für kürzere Lieferwege und Regionalität statt lange Lieferketten ein. Um unsere Kunden bestens mit hochwertigen Telefonlösungen zu bedienen, sind keine langen Flüge rund um den Globus nötig. Das zahlt sich letztendlich auch aus – sowohl in Zeiten einer Pandemie als auch auf lange Sicht für den Umweltschutz. Wer sich für das Thema Made in Germany und den damit verbundenen Umweltschutz interessiert, dem empfehle ich einen Besuch unserer Homepage.

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