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Meine Daten, meine Verantwortung?

19. März 2019 Veröffentlicht von Raphael Doerr

Das Thema Datensicherheit ist so alt wie das Internet. So sorgsam mit einigen Daten – wie zum Beispiel der vierstelligen Geheimzahl für die EC-Karte – umgegangen wird, so sorglos scheinen sich einige Menschen im Internet zu bewegen. In Zeiten von IoT (Internet of Things), Mobile Payment und Biometrischen Daten in jeder Fitness App, steigt das Risiko für Nutzer vehement. Im Falle eines Leaks oder Hacks sind dann plötzlich sehr private Daten in Gefahr. Doch gehen tatsächlich alle Nutzer so arglos mit ihren Daten um? Und wessen Pflicht ist es überhaupt für Datensicherheit zu sorgen?

Nach den Datenklau-Skandalen der letzten Zeit ist der Datenschutz ein Thema, über das sich vermehrt Nutzer Gedanken machen. Sind meine Daten sicher, wenn ich online shoppe? Wie kann ich Sicherheitslücken auf dem Smartphone verhindern? Eigentlich sollte man meinen, dass Verbraucher hier vor allem die datenverarbeitenden Unternehmen zur Pflicht rufen. Doch laut einer aktuellen Studie von Bitkom sieht die Mehrheit der Nutzer – wahrscheinlich auf Grund der jüngsten Skandale – nun vor allem sich selbst in der Verantwortung.

Eigenverantwortung im Netz

So sagen 74 Prozent der über 1.000 Befragten, dass sie selbst für den Schutz ihrer Daten verantwortlich sind. Immerhin jeder Fünfte sieht den Staat in der Pflicht, für Datensicherheit durch entsprechende gesetzliche Rahmenbedingungen zu sorgen. Lediglich drei Prozent denken, dass die Wirtschaft, das heißt Internetanbieter oder Hard- und Softwarehersteller, für Datensicherheit verantwortlich sind.

Interessant: Betrachtet man eine Studie von 2014, fällt auf, dass vor fünf Jahren erst 62 Prozent die Sicherheit ihrer Daten als ihre eigene Aufgabe sahen. Die wahrgenommene Eigenverantwortung hat also einen Trend nach oben.

Bedeutet dies jedoch, dass sich Hersteller und Internetanbieter gänzlich aus der Verantwortung nehmen dürfen? Nein: Bitkom schlussfolgert aus der Untersuchung, dass ein sicheres Internet Gemeinschaftsaufgabe sei. Der Rechtsrahmen werde von der Politik festgelegt, Plattformanbieter und Hersteller müssten ihre Produkte so sicher wie möglich machen und der Nutzer müsse bewusst mit seinen Daten umgehen.

Datensicherheit auf dem Smartphone

Doch wie geht man verantwortungsvoll mit seinen Daten um? Smartphones sind meist nicht von Anfang an mit Virenschutzprogrammen ausgestattet. Doch auch fürs Smartphone gibt es entsprechende Schutzprogramme, die man sich (aus vertrauensvoller Quelle!) herunterladen kann – und ja, gute Sicherheits-Apps kosten dann auch Geld.

Äußerst wichtig ist zudem, die Smartphone-Software stets aktuell zu halten und entsprechende Sicherheitsupdates regelmäßig durchzuführen. Viele Nutzer lassen sich häufig Zeit mit Updates und Patches, was zu Sicherheitslücken führen kann. Also lieber schnell alle empfohlenen Updates durchführen!
Wer sensible Daten auf seinem Smartphone handhabt, sollte zusätzlich noch einige weiteren Maßnahmen ergreifen:

1. Kein öffentliches WLAN benutzen – hier kann es viel einfacher für Dritte sein, Daten abzugreifen.

2. Beim Online-Shoppen besonders sensible Daten wie z.B. Zahlungsdaten wirklich nur auf vertrauensvollen Seiten eingeben. Nach dem Zahlungsvorgang immer von der entsprechenden Seite ausloggen.

3. Regelmäßig alte Dateien, Cookies oder den Cache leeren – so bleiben Datenmengen begrenzt.

4. Berechtigungen prüfen – muss die neue App wirklich Zugriff auf das Mikrofon haben? Was nicht für die Funktion einer App nötig ist, lieber ausschalten.

5. Zu Smartphones mit Passwort- oder besser noch Fingerabdruckschutz greifen: Das neue Gigaset GS280 lässt sich z.B. via Fingerprint und Face-ID sichern.

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Wer auf diese Weise aufmerksam mit seinen Daten umgeht, kann sich auch auf dem Smartphone vor Datenmissbrauch schützen.

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