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Sicher ist sicher. Alarmsysteme und Überwachungskameras liegen im Trend.

20. April 2018 Veröffentlicht von Raphael Doerr

Auch wenn die Statistik einen leichten Rückgang bei Einbruchsdelikten in Deutschland im letzten Jahr aufweist, in der Bevölkerung ist die Angst vor einem Einbruch groß. Fast 80 Prozent meinen, dass das Risiko, Opfer eines Einbruchs zu werden, in den letzten fünf Jahren gestiegen ist. Etwa jeder Dritte gibt an, persönlich “große Angst” vor einem Einbruch zu haben (35 %), 2005 waren es noch 28 Prozent.Zu diesem ernüchternden Ergebnis kommt der Einbruchs-Report 2017 der deutschen Versicherungswirtschaft. Wir haben eine Lösung: Alarmsysteme.

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Quelle: GDV 2017 – Einbruch-Report 2017

Alarmsysteme: Fremd in der eigenen Wohnung

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Quelle: GDV 2017 – Einbruch-Report 2017

„Ein Wohnungseinbruch hat oft langfristige Folgen für die Opfer“, formuliert es die Soziologin Gina Rosa Wollinger, die sich mit dem Thema Wohnungseinbrüche wissenschaftlich befasst. „Viele Opfer leiden unter Schlafproblemen, fühlen sich unsicher in der gewohnten Umgebung, und das oft noch Monate, manchmal bis zu drei Jahre nach der Tat. Bei diesem Unwohlsein geht es gar nicht so sehr ums Materielle, viele sind hausratsversichert und mit ihrer Versicherung zufrieden. Aber das Gefühl, dass ein Fremder eingedrungen ist in den Privatraum der Wohnung, ist das, was wirklich belastend ist und langfristig bleibt.“2 Fast 40 Prozent raubt der Einbruch auch den Schlaf. Bei 18,5 Prozent dauert dies sogar längere Zeit an. Mehr als 60 Prozent der Befragten fühlte sich gestresst oder angespannt.3

Augenscheinlich ist zum ersten Mal seit zehn Jahren ist die Zahl der angezeigten Wohnungseinbrüche in Deutschland zurückgegangen. Nach unveröffentlichten Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik wurde 2016 rund 151.000 mal eingebrochen. Das ist ein Rückgang von knapp 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie der SPIEGEL4 berichtet. 2015 zählte die Polizei noch 167.000 Wohnungseinbruchdiebstähle. Dennoch: die Statistik wird durch zwei Größen verzerrt, denn in sozialen Brennpunkten werden deutlich weniger Einbrüche gemeldet, als tatsächlich passieren und Personen, die nicht versichert sind, melden Einbrüche auch nicht in jedem Fall. Es gibt also eine Dunkelziffer, von der man nicht genau weiß, wie groß sie ist.

Die unterschätzte Gefahr

Auch wenn das Thema „Einbruchschutz und Sicherheit“ in den Medien immer häufiger besprochen wird, reagieren viele Menschen zurückhaltend wenn es um Alarmsysteme geht. Die wenigsten sind bereit zu investieren. Gerade mal vier Prozent der Deutschen haben Haus oder Wohnung entsprechend ausgerüstet. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage die TNS Emnid durchgeführt hat. Die Entscheidung, die Wohnung sicherer zu machen, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab – beispielsweise, ob jemand zur Miete oder im Eigenheim wohnt. Aber auch das Risikobewusstsein, die Erfahrungen, das Alter und die finanziellen Möglichkeiten spielen eine Rolle. Fast die Hälfte derjenigen, die zur Miete wohnen, möchte nicht in fremdes Eigentum investieren. Erst mit zunehmendem Alter nimmt diese Bereitschaft zu.5 Das eigene Risiko, selbst Opfer eines Einbruchs zu werden, wird jedoch häufig unterschätzt. Diejenigen, die ein Haus bewohnen (54 %), vertrauen beim Einbruchschutz doppelt so häufig auf ihre beschauliche und ruhige Wohnlage mit aufmerksamen Nachbarn als diejenigen, die in einer Wohnung wohnen (27 %)

Fenster oder Tür – die Einbruchsmethoden ähneln sich

Der durchschnittliche Einbrecher zeichnet sich nicht gerade durch einen sehr hohen Intelligenzquotienten aus. Viele von Ihnen sind Ersttäter und der Anteil an organisierten Banden ist relativ gering. In der Regel gehen sie bei Wohnungseinbrüchen immer gleich vor: Gelangten die Täter durch die Tür in die Wohnung, wurde diese in den meisten Fällen aufgehebelt. In zahlreichen Fällen wurde rohe körperliche Gewalt eingesetzt, um die Tür aufzubrechen. Daneben wurden vorhandene Öffnungen wie Briefschlitze, Katzenklappen oder Türfenster zur Entriegelung der Tür von innen genutzt. Selbiges gilt für Fenster.6

Für jeden Geldbeutel die passende Lösung

Es gibt viele Alarmsysteme aber mit dem Gigaset Alarmsystem kann sich jeder interessierte Nutzer eine individuelle Lösung zusammenstellen. Das System zeichnet sich nicht nur durch die einfache Installation und die große Flexibilität aus, auch die eigene Gigaset Cloud, welche für höchste Datensicherheit beim Kunden steht, oder die permanente Weiterentwicklung der App, mit der sich das System steuern lässt, sind große Vorteile für den Kunden. Weitere Informationen zu den Smart Home Sicherheitslösungen von Gigaset finden sich hier. Im Video wird das System schnell und klar vorgestellt.

Quellenverzeichnis:

1 GDV 2017: „Bei jedem ist etwas zu holen“ Einbruch-Report 2017
2 Sueddeutsche Zeitung
3 Welt
4 Spiegel
5 GDV 2017: Umfrage „Wohnsicherheit und Einbruchdiebstahl“ im Einbruch-Report 2017
6 GDV 2016: Sein Zuhause sicher schützen im Einbruch-Report 2016

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