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Urlaub in der Pandemie: App-solut sicher und bestens informiert

5. Juli 2021 Veröffentlicht von Jana Greyling

Mit diesen Apps auf dem Smartphone wird der Urlaub stressfrei

Wie tickt der Tourist nach einem Jahr Pandemie? Das Bayerische Zentrum für Tourismus wollte dies kürzlich wissen und diskutierte das Thema mit Experten aus der Wissenschaft für die Jahresdialogreihe “Tourismus neu denken – Bleibt alles anders?“. Ein Ergebnis überrascht nicht wirklich: Reisen in Zeiten der Pandemie stellt die Aspekte Sicherheit, Gesundheit und Kontaktreduzierung in den Mittelpunkt. Dies trifft auf  risikofreudigere Touristen ebenso zu, wie auf diejenigen, die beim Reisen nur ein geringes Risiko eingehen möchten. Auch wenn man nicht alles vorab planen kann, so kann man doch Maßnahmen und Vorkehrungen treffen, die den Urlaub etwas stressfrei und damit vielleicht auch etwas sicherer machen. Damit dies gelingt haben wir in diesem Blogbeitrag die Themen, die für den Urlaub 2021 relevant sind zusammengestellt. Dafür haben wir die Empfehlung der Experten und Medien durchforstet und die wichtigsten Apps für einen unbeschwerten und stressfreien Urlaub näher unter die Lupe genommen. Eine Sache dürfte klar sein: noch nie war das Smartphone im Urlaub so wichtig und hilfreich wie dieses Jahr. Im ersten Teil des Blogbeitrages dreht sich alles um das Thema Sicherheit und Gesundheit rund um Corona, wobei wir den Fokus hier auf den Urlaub in Deutschland legen.

Die Ferien stehen vor der Tür und klar sehnt man sich nach dem wohlverdienten Urlaub. Das Reiseziel ist schon lange gegoogelt, das Domizil gebucht, die coronabedingte Reiserücktrittsversicherung abgeschlossen. Die  fallende Inzidenzzahlen geben Mut  und überall wird kräftig gelockert. Gesundheitsminister Jens Spahn sagt in der BILD: „Wir haben diesmal die Chance auf einen richtig guten Sommer.“ Und selbst Deutschlands bekanntester  Epidemiologe, Karl Lauterbach, gibt sich optimistisch und prognostiziert einen guten Sommer, jedoch mit einem „Aber“. Für die Betriebe in der Gastronomie sieht der SPD-Gesundheitsexperte zwar gute Chancen, nicht aber für Bars und Clubs – vor allem nicht ohne Maske. Ohne Maske geht auch im Corona-Sommer 2021 nicht viel. Das trifft nicht nur für den Urlaub „Dahoam“ zu, auch in den europäischen Nachbarländern besteht nach wie vor Maskenpflicht, Mindestabstand sowie das Einhalten der allerseits bekannten AHA-Regeln. In Italien z.B. ist in geschlossenen Räumen an öffentlichen Orten sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen ebenso in Gemeinschaftsbereichen wie Strandbars oder in geschlossenen Räumen. Am Strand selbst muss, wenn der Mindestabstand zu haushaltsfremden Personen eingehalten wird, kein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

Es macht also Sinn, für alle Fälle genügend FFP2-Masken (filtern 94% oder mehr der Schadstoffe und Aerosole) dabei zu haben, mindestens zwei pro Tag und Person. Denn wenn es heiß wird, schwitzt man mehr und die Maske wird schnell feucht. Doch Vorsicht: Sobald die Masken feucht werden, beispielsweise durch Atmung verringert sich ihre Filterleistung. Die Masken dürfen auch nicht gewaschen werden, sonst verlieren sie ihre Wirkung. Was muss sonst noch mit? Klar, Impfnachweis, wenn man schon zweimal geimpft wurde, aktueller Negativtest, vor allem für die Reise zu den europäischen Nachbarn und ganz wichtig dieses Jahr, die richtigen Apps für das Smartphone.

Ohne QR-Code Scanner geht fast nichts

2021 ist das Jahr der QR-Codes, und das gilt auch für den Sommerurlaub. Um einen QR-Code zu scannen, benötigen man ein Smartphone. Die meisten Smartphones verfügen über einen integrierten QR-Code-Scanner in ihren Kameras. Wenn nicht, muss man einen QR-Code-Scanner herunterladen. Wenn das Smartphone  das Scannen von QR-Codes nicht unterstützt, empfehlen Experten den QR-Scanner, den NeoReader oder den QR-Code Reader von Kaspersky zum Scannen von QR-Codes. Android-Nutzer können QR-Codes ohne App scannen, wenn das Betriebssystem ihres Smartphones Android 8/Oreo und höher ist. Das neueste Android 10 ermöglicht es Benutzern, Passwörter sicher über einen QR-Code zu teilen. Smartphones mit Android Version 7 und niedriger benötigen eine externe mobile App.

Sommerzeit ist Luca-Zeit

„Ohne die Luca-App geht hier nichts. Man muss sich sogar beim Bäcker registrieren“, berichtet Ullrich. Der 51-Jährige fährt seit vielen Jahren regelmäßig nach Sylt und kennt die Insel recht gut. Er schätzt, dass etwa 80 Prozent der Betriebe bei dem Luca-Projekt mitmachen und geöffnet haben. Die Gäste müssen sich über die App einloggen und einen Negativtest – oder den Impfpass – vorzeigen. „Der Mund-Nasen-Schutz darf erst am Tisch abgenommen werden, und zwischen den Tischen gibt es zum Teil Glasabtrennungen“, erklärt der Friseur gegenüber der Fuldauer Zeitung. Und die BILD titelte: „Currywurst nur mit Test und Luca App“. Currywurst-Verkäufer in Berlin müssen ihre Kunden von Stehtischen verscheuchen – es sei denn, sie können einen Negativ-Test vorlegen. Und: Sie melden sich über die „Luca App“ an und wieder ab. Nun kann man Denken, typisch Hauptstadt, aber das wäre falsch, denn seit alle Bundesländer die Lizenzen für die Luca-App gekauft haben, nutzen die Länder auch diese. Die Luca-App hilft dabei, im Fall der Fälle Kontakte nachzuverfolgen. Anstatt wie bisher seinen Namen und die Adresse in die Papierlisten einzutragen, die vor den Restaurants und Kneipen ausliegen, kann man einen QR-Code scannen, um Name, Telefonnummer und Adresse zu hinterlegen. Sobald eine Infektion bekannt wird, kann dann der Gastronom diese Daten an das Gesundheitsamt übertragen, welches dann wiederum die Personen anruft, die zur betreffenden Zeit im Lokal waren.

Auf der Webseite für Sylt steht z.B.: „Tipps zu Ihrer Anreise nach Sylt“: Bitte laden Sie bereits vor Ihrer Anreise die Luca App auf Ihr Smartphone, damit Sie auf Sylt problemlos Zutritt zu allen zur Verfügung stehenden Lokalitäten haben. Luca ist auf Sylt nahezu omnipräsent: Ob im Einzelhandel, der Hotellerie und Gastronomie, in Ferienwohnungen, Veranstaltungsflächen sowie allen Freizeiteinrichtungen, ohne die App geht wenig. Die Luca-App kann kostenlos bei Google Play heruntergeladen werden. Weitere Informationen dazu findet man hier.

Die Corona-Warn-App vom Robert Koch-Institut (RKI)

Sie informiert darüber, ob man in Kontakt mit einer infizierten Person geraten ist und daraus ein Ansteckungsrisiko entstehen kann. So kann man rasch reagieren und es reduziert die Gefahr, das Virus unbewusst weiter zu verbreiten. Die App bietet außerdem weitere Angebote wie das Kontakttagebuch an, mit dem man seine persönlichen Kontakte dokumentieren kann und weist auf wichtige Verhaltensregeln hin. Bei der App werden keine Daten gespeichert, sie arbeitet komplett anonym: Die Corona-Warn-App speichert zufällige Bluetooth-IDs für begrenzte Zeit, die allerdings keine Rückschlüsse auf den Nutzer oder den Standort erlauben. Die App gibt es kostenlos im App Store und bei Google Play

Den Inzidenzwert im Auge behalten

Auch wenn Europa fehlt, wer die tagesaktuellen Inzidenzwerte seiner unmittelbaren Umgebung im Blick zu behalten will, sollte sich die EPICOM-App des gemeinnützigen Vereins „Freunde Liberias“ herunterladen. Die App lokalisiert ihre Nutzer über die Ortungsdienste des iPhones und präsentiert eine nach Inzidenzwerten eingefärbte Deutschlandkarte, die für die jeweiligen Teilbereiche nicht nur den anliegenden Wert, sondern auch eine 14-Tage-Historie bereitstellt, die den Blick auf den Verlauf der letzten Tage zulässt. EPICOM verfügt zusätzlich über die Links zu allen offiziellen Websites von Landesregierungen, Kommunen und Landkreisen mit Verhaltenskodizes und offiziellen Anweisungen bezüglich Corona. Die App gibt es kostenlos bei Google Play

Fallzahlen Aktuell – Inzidenz, Impfungen & mehr

Mit der App „Fallzahlen Aktuell“ können Besitzer eines Android-Smartphones stets die aktuellen Fallzahlen ihrer oder einer beliebigen Region Deutschlands im Blick behalten. In der App erhält man einen schnellen Überblick zu den Covid-19-Fallzahlen für Deutschland. Sie liefert eine Übersicht zu täglichen Neuinfektionen, Todesfällen und Genesenen. Auch die totalen Zahlen zu den gesamten Covid-19-Fällen in Deutschland lassen sich einsehen. Weiter liefert die App zwei Heatmaps für Deutschland: Eine gibt einen Überblick über die Fallzahlen in den einzelnen Bundesländern, die zweite gibt Auskunft über die Landkreise inklusive aller Einzeldaten. Die App ist laut Entwickler mit allen Smartphones ab Android-Version 6.0 kompatibel. Sie ist nur drei Megabyte groß und zieht aktuelle Informationen zu den Coronazahlen direkt vom Robert Koch-Institut (RKI). Zum schnellen Finden der Regionen ist eine Suche integriert. Die aktuellen Fallzahlen werden einfach direkt auf dem Homescreen des Smartphones angezeigt, so sieht man die aktuelle Lage immer auf einen Blick. Die kostenlose Android-App kann hier heruntergeladen werden: Fallzahlen Aktuell

Die CovPass-App

Endlich ist er da: der digitale Impfpass. Die passende App des freiwilligen Impfnachweises nennt sich CovPass und soll Bürgerinnen und Bürger unterstützen ihre Corona-Impfungen direkt auf das Smartphone zu laden und mit einem QR-Code zu belegen. So lassen sich in der App auch Nachweise über die Genesung von einer Corona-Infektion oder über einen negativen Corona-Test anzeigen. Die App ist ein kostenloses Angebot des Robert Koch-Instituts und ist freiwillig. Um den Impf-Nachweis mit der CovPass-App zu nutzen, muss man lediglich den QR-Code auf Idem Impfzertifikat mit der App einscannen und schon wird dieses auf seine Echtheit überprüft. Sobald man nun das nächste Mal seine Covid-Impfung nachweisen muss, genügt es die App vorzuzeigen und den darin enthaltenen QR-Code abscannen zu lassen. Die Daten werden dann in gesicherter Form übertragen und die prüfende Person kann ihren vollständigen Impfschutz bestätigen. Das Impfzertifikat erhält man nach der Corona-Impfung digital zum Abscannen oder als Ausdruck auf Papier im Impfzentrum, in der Arztpraxis oder in der Apotheke. Die CovPass-App soll auch das Reisen erleichtern. Die CovPass-App soll es bis Ende Juni für Android und iOS zum Download geben, wie die Zeitschrift Chip berichtet.

Das passende Smartphone für den Urlaub

Das neue Gigaset GX290 plus ist das Sommer-Smartphone 2021 das sogar 30 Minuten unter Wasser bleiben kann. Robust gegen Sand, Wasser und Staub ist es der ideale Begleiter für den Urlaub. Egal ob am Strand, beim Radfahren, Wandern oder Joggen, das GX290 erschüttert so schnell nichts.

Das Outdoor Smartphone „Made in Germany“ ist auf extreme Bedingungen vorbereitet. Dank Metallrahmen und verstärktem Zwei-Komponenten TPU Spritzgussgehäuse ist das Smartphone sowohl wasserdicht als auch robust gegen Schmutz und Stöße. Das optimierte Display garantiert sogar bei direkter Sonneneinstrahlung oder Nässe den vollen Durchblick. Der leistungsstarke Akku schafft jede Herausforderung spielend.  Und mit der 13 MP + 2 MP Dual Kamera inklusive Sony Sensor und ArcSoft® Optimierung gelingt jedes Urlaubsbild in ausgezeichneter Qualität fest. Selbst bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen ermöglicht die Rauschunterdrückung scharfe Bilder, die durch erweiterte Funktionen wie AI-Modus, Ultra-HD Modus und Nachtmodus noch professioneller werden. Perfekt für extreme Umgebungen: Schießen Sie Ihre Fotos ganz einfach mit nur einer Hand. Und dank externer Speicherkarte greifen Sie auf bis zu 256 GB Speicherplatz zurück.

Sicher Reisen in unsicheren Zeiten

In unsicheren Zeiten ist es besonders wichtig, dass Reisende sich sicher und vor allem gut informiert fühlen. Wer also überlegt, welches Reiseziel in Zeiten von Corona das Richtige ist, kann sich mit der Sicher-Reisen-App des Auswärtigen Amtes zur Sicherheitslage und den Einreisebestimmungen auf dem Laufenden halten – direkt von der relevantesten Quelle. Außerdem gibt es in der App eine Checkliste zu den Reisevorbereitungen und die Adressen der Vertretungen der Reiseländer in Deutschland. Für den Notfall im Urlaub gibt es auch zahlreiche Tipps und die Möglichkeit, den Daheimgebliebenen mit dem „Ich bin OK“-Button ein Lebenszeichen zu senden, wenn sich zum Beispiel die Sicherheitslage im Reiseziel plötzlich ändert. „Sicher Reisen“ ist für iOS und Android kostenfrei erhältlich und steht kostenfrei zur Verfügung.

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