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Eine Sprache für vernetzte Geräte: Gigaset kooperiert mit Conrad Connect

8. November 2018 Veröffentlicht von Raphael Doerr

In vielen Haushalten ist das Smart Home im Laufe der Zeit gewachsen. Den Anfang hat vielleicht der Amazon Echo Dot gemacht. Vielleicht waren auch zuerst die vernetzten Lampen von Philips Hue da. Oder ein Fitnesstracker-Armband. Oder auch ein Gigaset Smart Home Alarmsystem. In jedem Fall verschiedenste Komponenten, die alle Teil des sogenannten „Internet of things“ (IoT) sind, aber ursprünglich nicht dafür gedacht waren, miteinander zu kommunizieren. Wie auch, von unterschiedlichen Herstellern, aus unterschiedlichen Produktkategorien? Dabei ist genau das aber so reizvoll am Smart Home! Dass alles irgendwie eins ist!

Das Smart Home denkt mit

Wie wäre es, wenn schon mal das Licht angeht, wenn man die Haustüre aufsperrt? Oder umgekehrt, das System alles ausschaltet, wenn man das Haus verlässt und wieder mal das Licht im Bad vergessen hat. Dafür müssten Komponenten unterschiedlicher Hersteller zusammenspielen – und das können sie jetzt: über Conrad Connect. Auf der kostenlosen IoT-Projektplattform für Smart Living können aktuell über 3000 kompatible Produkte 70 verschiedener Marken miteinander vernetzt werden, um smarte Routinen zu erstellen und alltägliche Abläufe zu automatisieren. Und natürlich sind auch wir von Gigaset dabei – unser Smart Home System spielt nun nahtlos mit Geräten anderer Hersteller zusammen. Eine besondere Rolle haben dabei die physischen Sensoren, die die Nutzer des Systems bereits zuhause haben.

Die Herstellergrenzen fallen

Ein mögliches Szenario: Das intelligente Schloss an der Eingangstür bemerkt die Heimkehr eines Bewohners. Über die Plattform Conrad Connect können automatisch verschiedene Routinen ausgelöst werden: Das Gigaset Smart Home System deaktiviert die Alarmsirene und schaltet das Licht im Flur an. Gleichzeitig spielt der Smart Speaker in der Küche das Radioprogramm des Lieblingssenders oder liest die demnächst anstehenden Termine aus dem Google Kalender vor.

Ein anderes Beispiel: Die Fenster im Wohnzimmer sind gekippt. Draußen im Garten registriert die vernetzte Wetterstation aufkommenden Wind und leichten Regen. Über Conrad Connect ist es möglich, ein Projekt zu erstellen, das per SMS daran erinnert, sich schnell auf den Heimweg zu machen, um die Fenster zu schließen.

Es geht aber noch weitsichtiger: Die Plattform hat Zugriff auf aktuelle Wetterdaten und könnte auch ohne Wetterstation schon am Morgen den Hinweis geben, die Fenster zu schließen, weil ein Wetterumschwung bevorsteht.

Offen für alles

„Wir sind davon überzeugt, dass wir als Hersteller nur dann einen festen Platz in den Haushalten haben, wenn wir uns für andere Plattformen öffnen“, sagt Dirk Kelbch, Head of Smart Home bei Gigaset. „Deshalb sind unsere Geräte mit Amazon Alexa, Google Assistant oder auch den Lampen von Philips Hue kompatibel. Dass wir nun auch mit Conrad Connect zusammenarbeiten, ist nur konsequent: denn dieser Ansatz bringt einen deutlich größeren Kundennutzen. Und das wird sich bewähren.“

Neben dem Gigaset Smart Home System sind unter anderem die Lampen von Philips Hue, die Wetterstationen von Netatmo und Weatherhub oder der Smart Speaker Amazon Echo über Conrad Connect miteinander vernetzbar.

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