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My Home is my Office! Herausforderung Arbeitsplatz!

24. April 2020 Veröffentlicht von Raphael Doerr

In normalen Zeiten, also vor knapp 8 Wochen, bevor das Virus kam, war das Home Office der Sehnsuchtsort schlechthin, den man sich herbei wünschte, von dem man träumte, um das Großraumbüro und die Kollegen mal für einen Tag nicht zu sehen oder um den nervigen, morgendlichen Verkehrsstau zu entkommen. Trotz aller Vorbehalte und Bedenken, arbeitete das Kleinhirn in Jogginghose und T-Shirt viel entspannter.

Klar, im Home Office war man immer gut drauf und super motiviert. Die Kinder waren in der Schule, der Partner in der Arbeit und das bedeutete Ruhe und volle Konzentration. Und das hieß im Klartext: Leistung pur, Traubenzucker für das Arbeiten 4.0 im Remote-Modus. Das war wahrer Luxus. Der Kaffeebecher stand dampfend auf dem Küchentisch, das Notebook thronte auf mehreren Büchern, wegen dem ergonomischen Arbeiten und weil ein Küchentisch eben kein Schreibtisch ist, einsatzbereit obenauf. Das Smartphone, die ultimative Kommunikationszentrale, lag griffbereit, mit den wichtigsten sozialen Apps wie Facebook, Whatsapp oder Teams, für die einfache und sichere Kommunikation mit Kollegen, daneben.

Die Technologie zu Hause war auf dem neusten Stand, soweit man das in normalen Zeiten feststellen konnte. Das W-LAN funktionierte auch in der Küche, zwar etwas wackelig und leicht gebremst, aber für den normalen Datentransfer war das in Ordnung. „Lebst Du schon oder arbeitest Du noch,“ ein Superspruch, der im Home Office Wirklichkeit wurde. Das war die gute alte Prä-Corona-Zeit und es waren normale Zeiten. Doch heute scheint nichts mehr normal zu sein.

Zeit Online - Zufriedeheit Home Office

Die neue Realität

Die Kinder sind seit Wochen zu Hause, der Partner auch. Das Großraumbüro in der Firma geschlossen, auch seit Wochen. Das Home ist zum Office mutiert, der Sehnsuchtsort ist jetzt gelebte Realität und jetzt, fragt die Zeit in einem Artikel. Was jetzt? Denn “die Freude, durch das Arbeiten am häuslichen Küchentisch zum Abflachen der Infektionskurve beizutragen, hielt bei vielen nicht lange an. Insbesondere Frauen, Eltern, Selbstständigen […] macht die derzeitige Situation zu schaffen.” Die Zeit-Forschungsgruppe Work & Care am Wissenschaftszentrum Berlin (WZB) hat dies mittels einer offenen Onlinebefragung ermittelt.

Im Tagesspiegel schreiben gestresste Home Officerinnen und Officer regelmäßig darüber, wie das so läuft, mit dem Office in den eigenen vier Wänden. “Die Vereinbarkeit der Jobs klappt in unserer Familie nicht. Es ist eine ganz einfache Rechnung: Mein Mann arbeitet sieben Stunden täglich, ich sollte acht Stunde am Schreibtisch sitzen. Mach bitte sofort den Gürtel vom Hals deines Bruders. Du strangulierst ihn ja! Der kriegt keine Luft mehr. Wenn ihr Hund spielen wollt, spielt doch Hundefreilaufplatz. Ergibt zusammen 15 Stunden, die wir uns in Schichten aufteilen. Natürlich ist die Morgenschicht beliebter, doch dann klingelt morgens um 5 Uhr 30 der Wecker – kein gemeinsames Frühstück. Abends dagegen …so viel Club Mate kann ich gar nicht trinken. Und leg den Gürtel bitte wieder zurück, wo hast du den überhaupt her? – Verdammt, hör‘ auf, deinen Bruder zu zwicken. Schepperndes Geräusch aus der Küche. Oh nein, das war der Teller, den du zur Geburt bekommen hast! Nein, den kann man nicht mehr kleben. Alle weinen, danach Hörspiel.”

“Und ein Wenn meine Frau und ich gleichzeitig eine Telefonkonferenz haben, brennt hier die Hütte.” Eine Homeoffice-Romantik mit schlafender Katze neben dem Laptop, Latte Macchiato auf dem Tisch und einem friedlich spielenden Kind in der Ecke können derzeit viele nicht mehr feststellen. Der Münchner Merkur erklärt fachmännisch, was wichtig ist: “Zuhause im Home Office muss ein Arbeitsplatz, Stuhl, Zugang zum Internet und ein Telefon verfügbar sein. Schließlich müssen Sie der Chef und Kollegen auch erreichen können.” Doch daran scheitert es meist schon, mit der Erreichbarkeit und dem Telefon. Vor allem wenn sich mehrere Menschen gleichzeitig in der Wohnung aufhalten müssen und so das Home Office mit dem School Office und dem Family Office geteilt werden muss. So wird aus dem Home Office recht schnell ein Small Office, ein Kleinraumbüro mit integriertem Pausenhof.

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Die klischeehafte Homeoffice-Romantik mit schlafender Katze neben dem Laptop, Latte Macchiato auf dem Tisch und einem friedlich spielenden Kind in der Ecke können viele derzeit nicht bestätigen. “Die kuschelige Seite der Angelegenheit hat sich verbraucht.” Nach all den hilfreichen Tipps, wie man sich verhalten soll, was man anziehen kann, welche Routinen man beherzigen und konsequent umsetzen sollte, nach all den pädagogisch wertvollen Ratschlägen, wie das Familienleben in Arbeits- und Spielzeiten eingeteilt werden kann, ist eine gewisse Ermüdung festzustellen. Spätestens mit den Handreichungen, wie man sich mit den Kollegen zur virtuellen Kaffeepause versammelt, wird es klar: “Selten hat es eine so radikale Individualisierung der Arbeitsbeziehungen gegeben wie gerade jetzt.

Das österreichische Online-Magzin “Wienerin” schreibt: “Aua! Wir alle sitzen derzeit mehr oder weniger bucklig und mit Schmerzen in Rücken und Nacken im Homeoffice, weil Weil kaum jemand von uns wirklich rückenschonende Möbel zu Hause hat, geschweige denn einen gescheiten Bürostuhl.”

Die Verbindung macht den Unterschied

Doch nicht alle sehen das Home Office als Belastungsprobe. Eine Umfrage, die der BVDW Anfang März durchführte, ergab jedoch, dass über 75 Prozent der befragten Arbeitnehmer es sich vorstellen könnten, in der gegenwärtigen Situation ins Homeoffice umzuziehen. Zwei Drittel erwarteten außerdem, dass ihr Chef entsprechende Lösungen von sich aus anbietet. Dass ihr Arbeitgeber technisch bereits dazu in der Lage sei, sagte jedoch nur etwas mehr als die Hälfte.

Worauf es vor allem ankommt ist eine funktionierende Technik. Denn ein professionelles Arbeiten von Zuhause funktioniert erst, wenn moderne Telekommunikationslösungen und netzbasierte Telefonanlagen die Regel sind und nicht die Ausnahme. Die richtige technologische Infrastruktur kann das Arbeiten im Home Office dabei sinnvoll unterstützen. Doch genau daran scheitert es sehr oft. “Die technische Ausstattung vieler Unternehmen ist allerdings offenbar noch nicht für die gesteigerte Anzahl von Remote-Mitarbeitern gerüstet: 59 Prozent der Befragten gaben an, Apps beruflich zu nutzen, die sie sonst nur privat in Gebrauch haben – wie etwa WhatsApp […] Solche Anwendungen erfüllen allerdings nicht die für geschäftskritische Daten gebotenen Sicherheitsstandards.” Doch nicht nur fehlende Sicherheitskonzepte zeigen, wo im Home Office noch Verbesserungsbedarf besteht.

Wenn immer mehr Menschen von zuhause arbeiten, Schüler online lernen oder sich die freie Zeit mit dem Streaming von Filmen vertreiben, sind Festnetz und Mobilfunknetz besonders gefragt. Beide Netze gehören zu den so genannten „kritischen Infrastrukturen“. Am weltgrößten Internetknoten De-Cix in Frankfurt am Main ist man angesichts der Corona-Pandemie und dem damit zunehmenden Datenverkehr aber entsprechend vorbereitet.

Auch wenn die Experten sich hier sicher sind, dass solange die Krise anhält, die Nachfrage nach digitalen Angeboten weiter steigen wird. Das könnte dann vielleicht doch zu einer Belastungsprobe für die Infrastruktur werden, womit sich die Frage stellt: Hält das Internet, wenn plötzlich das halbe Land aus dem Homeoffice arbeitet, streamt und videokonferiert?“ Die Antwort der Experten ist unisono: Ja. Denn das Festnetz in Deutschland arbeitet unabhängig von Datenspitzen stabil und zuverlässig, auch wenn in Zeiten der Corona-Pandemie Gespräche im Festnetz besonders beliebt sind. „Im März 2020 sei gegenüber einem normalen Monat ein Anstieg der Festnetz-Telefonie per DSL- und Kabelnetz um 80 Prozent festgestellt worden. Bei Telefonaten per Mobilfunk wurde ein Zuwachs um 37 Prozent ermittelt,“ berichtet z.B. Vodafone.

Beliebt es das Telefonieren über das Festnetz vor allem weil Gespräche über das Festnetz oftmals wesentlich stabiler und preiswerter sind als im Vergleich zum Mobilnetz. Nicht zuletzt aufgrund der Vorteile des schnellen Breitband-Internets, Voraussetzung für Videostreaming, digitale Entertainmentangebote oder für Online-Spiele, kann das Festnetz punkten. Auch beim Telefonieren zeigt das Festnetz es kann. Vorausgesetzt man hat das richtige Telefon hierfür.

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Sieht aus wie ein Tischtelefon, ist aber so flexibel wie ein Mobilteil.

Schnurlos-Klasse: Das Gigaset T480HX

Wie z.B. das Gigaset T480HX. Dank seiner umfangreicher Ausstattung liegt das Tischtelefon bei fast allen Vergleichtests an erster Stelle. Über Bluetooth lässt sich bequem und einfach ein Headset andocken, wichtig für Video-Konferenzen oder Chats, und acht Kurzwahltasten erlauben die Schnellwahl häufig benötigter Kontakte. Das Gigaset T480HX ist zwar technisch gesehen ein DECT-Mobilteil, verspricht aber den kompletten Komfort eines vollwertigen Tischtelefons – das ist der Clou.

Andocken und loslegen: Das Gigaset SL450HX

Konnektivität heißt hier das Zauberwort. Denn das Gigaset SL450HX kann bequem per Mikro-USB oder Bluetooth direkt mit dem PC verbinden werden. Damit stehen auch für das Arbeiten im Home Office vielfältige Möglichkeiten offen, vor allem um das Telefon individuell einzurichten. Als Headset-Schnittstellen stehen Bluetooth als schnurlose Variante und eine 2,5mm-Kinkenbuchse für herkömmliche Headsets zur Verfügung. Besonders wichtig ist die Sprachqualität bei der IP-basierten Telefonie: Die Telefone der HX-Linie sind HD-Voice (High Definition Voice) zertifiziert und übertragen die VoIP-Gespräche mit glasklarer Wideband-Voice-Sprachqualität. Das ergibt ein besonders natürliches Klangbild mit brillanter Sprachqualität.

Von Homeoffice und flexiblem Arbeiten können beide Seiten profitieren, Mitarbeitende und Unternehmen, wenn die technischen Voraussetzungen passen und dazu gehört seit heute auch wieder das Telefon.

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